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groß und nicht zu klein, sondern dem Feuerkanal an-passend sein, und sowohl diese, als das Ofenherd- undAschenloch müssen mit eisernen Thüren versehen wer-den. Hat der Kessel keinen breiten Bord, so muß ereinen hölzernen erhalten.
Aeußerlich muß der Kessel mit einem guten Mör-tel beworfen oder mit Lehm beschmiert und eine Deckevon grober Leinwand oder Bast darüber befestiget wer-den. Damit aber der Feuerkanal auch gereiniget wer-den kann, so müssen einige Löcher in der Mauer blei-ben und mit leicht einpassenden Mauerziegeln versetztund diese auswendig mit Lehm verschmiert werden,damit sie leicht herausgenommen werden können. Dieseeingesetzten Ziegel werden aber nicht mit einer Deckeüberzogen.
§. 377 .
Der Rauch und Ruß (h. 263.) rühren bei demVerbrennen von einer nicht zugleich vollendeten Zer-setzung des Brennmaterials her, dessen flüchtige Theilenämlich, welche auch mit einigen grobem Theilen des-selben, als erdigen, öligen und wässerigen, vermischtsind, werden durch die ausdehnende Kraft der Flammevon ihrer Auflösung fortgerissen und an den kälternOrten als Rauch und Ruß abgesetzt, und sonach ver-fehlen sie den Zweck ihrer Bestimmung. Bei einemFeuerherd ohne Rost hindert schon die durch das Ver-brennen der Körper sich anhäufende Asche den Zutrittder Luft, dahingegen bei einem Roste die entstehendeAsche sich von selbst von den verbrennenden Körperntrennt, und so nicht im Geringsten die Berührung derLuft mit dem Brennmaterial hindert. Ist daher derLuftzug zu gering, so wird das Verbrennen des Mate-rials verzögert, viel Rauch erzeugt und viel Ruß abgesetztund das Kochen der Flüssigkeit verzögert. Ist aber derLuftzug zu stark, so wird das Brennmaterial geschwinder