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die blaue, sondern auch für die schwarze, graue, dun-kelgrüne und dunkelbraune und alle Farben, welchemittelst Adstringentien und Eisensalze dunkler darge-stellt werden sollen; und wer dieß befolgt, der wirdgewiß seinen Zweck erreichen.
tz. 42«.
vom Ausfärben, Dunkeln oder Schauen derdunkelblauen Waare, ohne einen Ankotterhalten ;u haben.
Wenn man nicht aus die Haltbarkeit, sondernauf wohlfeile Darstellung der dunkelblauen FarbeRücksicht nimmt, so kann man die angeblaute Waareauch aus folgende Art dunkler färben:
Man füllt einen Kessel mit Wasser und gießtzu 16 Pfund hell- oder kornblau gefärbtes Tuch,Futtertuch oder Flanell, o. dgl., die Abkochung von 6bis 8 Pfunden Blauholz in einigen Malen hinzu,macht die Flotte handheiß, löst 14 Pfund Alaun und4—6 Loth Kupfervitriol darin, rührt Alles gut um,dreht die vorher genetzte oder nasse Waare geschwindhinein, und anfänglich schnell und dann langsamerhin und her, und zwar so lange, bis die Waare dun-kel genug ist, und gießt unter dieser Zeit, wenn sienicht gleich dunkel genug geworden sein sollte, mehrBlauholzbrühe nach. Man kann sogar die Waarein diesem Bade kochen lassen, bis man seinen Zweckerreicht hat. — Flecke können dabei nicht so leichtentstehen, weil hier das Bindemittel und der Färbe-stoff zu gleicher Zeit sich mit der Waare, und zwarnur nach und nach verbindet. Aber weit vorsichtigermuß man sein, wenn die Waare angesotten war unddann ausgefärbt wird.