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dann den Zeug hinein und handlet ihn bloß, undwenn er roth ist, so treibt man das Feuer bis zumKochen, läßt ihn 4 Stunde kochen, geht aus, verkühltund spült ihn; hat man mehrere Sorten dieserWaare, so werden sie erst alle gesotten und dannauch alle in einer Färbeflotte nach einander gefärbt,und wenn gleich diese Schattirungen immer Hellerwerden, so muß aber doch der Ansott immer so starkgemacht werden, als wenn man ein sattes Roth fär-ben will.
tz. 431 g.
Hol; - Carmoikin auk 16 Pfund Zeuge.
Man färbt die Zeuge erst auf obige Art holz-roth, macht dann einen frischen Kessel, und wenndas Wasser handwarm ist, so setzt man 26—36—46—66 Pfund recht faulen Urin zu, nachdem das Car-moisin hell oder dunkel werden soll; soll es ganzdunkel werden, so setzt man auch noch Pottasche zu;man kann auch in einem hölzernen Gefäß mit kaltemWasser und Pottasche abdunkeln; man setzt dann 2Loth bis zu 1 Pfund derselben zu, nachdem die Farbehell oder dunkel werden soll. Darein werden die Zeugegelegt; läßt sie darin liegen, so lange, bis sie rechtsind, und sollte es 2—3 Lage dauern; aber mit Urin,wenn er recht faul ist, werden sie schöner. Dannwerden die Zeuge gespült.
§. 431 b.
Hol;roth aus Fernambuk, auk 16 PfundGarne.
Man macht das Wasser im Kessel kochend, löstdarin 2^ Pfund Alaun und 12 Loth Weinstein,hängt die Garne hinein, läßt sie 1^ Stunde kochen,
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