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Äirkchroth oder Oikchokskarbe.
Auf 10 Pfund Garne.
Die Garne werden erstlich auf obige Art (tz. 431.)holzroth gefärbt und gespült. Dann macht man einenfrischen Kessel mit Wasser und ein wenig Blau-holzbrühe handwarm, hängt die rothen Garne hin-ein und handirt sie so lange, bis sie dunkel genug sind.
tz. 435.
Scharlachrot!) aus Cochenille.
Auf 16 Pfund Luch, Casimir und dergleichen Waare.
Man bestellt einen ganz reinen kupfernen oderzinnernen Kessel mit reinem Wasser, erhitzt es, hängtein Säckchen mit 13 — 14 Loth Quercitronrinde hin-ein, und wenn das Bad anfängt zu kochen, so nimmtman es heraus, wirft 1 Pfund weißen Weinstein oderö Pfund Weinsteinkrystall und gießt 13 Loth Zinn-auflösung (h. 324.) hinein und färbt die Waare solange darin, bis sie gelb genug ist. Alsdann haspeltman die Waare auf, zieht sie auf einen reinen weißenBock, oder auf einen mit weißer Leinwand bedeckten,und verkühlt sie.
Nun setzt man diesem Bade den vierten Theilvon einem Pfund Cochenille, die vorher fein gemahlen undin H Pfund Zinnauflösung eingeweicht werben muß,hinzu, läßt es aufkochen, kühlt es ab, dreht die gelbeWaare wieder hinein, handirt sie eine Zeit lang undläßt sie 4 Stunde lang kochen. Alsdann lummertman die Waare auf, setzt wieder so viel Cochenille zu,macht es wieder wie oben und wiederholt dieß solange, bis man keine Cochenille mehr hat. Alsdann läßtman die Waare noch so lange kochen, bis das Badfarblos geworden ist. Binnen 1^ Stunde kann aufd'.ese Weise die Färbung vollendet sein.
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