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lang aus. Wenn der Sack herausgenommen ist, sogießt man 6 Pfund salzsaures Eisenoxydul (H. 452.)zu, bringt die Wolle hinein und läßt sie 1 Stundelang subtil kochen, wodurch sie bräunlich werden wird.Von nun an setzt man alle 6 — 8 Minuten 1 Lothklar gestoßene Pottasche hinzu, hakt die Wolle um,und wiederholt das Zusetzen mit der Pottasche so oftund so lange, bis die Wolle ganz kohlschwarz gewor-den ist, was ungefähr binnen einer Stunde ge-schehen wird. Man kann die Wolle auch noch längerin diesem Bade lassen, nachher nimmt man sie heraus,verkühlt und spült sie.
Die Quantität Pottasche läßt sich hierbei nichtgenau bestimmen, weil es auf ihre eigene Güte undauf die Stärke der Eisenbeize ankommt.
tz. 452.
Das salzlaure Eisenoxydul wird also be-reitet: Man gießt in eine steinerne Büchse Salzsäureund Wasser in gleichen Theilen, so viel man will,aber gewogen; dann setzt man auf jedes Pfund dieserMischung 20 — 24 Loth schwarzes, ober gemeines Ku-pferwasser und setzt das Gefäß in heißes Wasser oderauf eine heiße Stelle, bis sich das ganze Kupferwassergelöst hat; diese Lösung wird eine olivenbrauneFarbe haben.
tz. 453.
Um auf diese Art 48 Pfund Wolle und ohneAnsott
Ltaukchwarj
zu färben, nimmt man nur 8 Pfund Blauholz, abergar keine gelbfärbende Substanz dazu. Zm Uebrigenhandelt man pünktlich nach obiger Vorschrift (h. 452.).