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tz. 454.
Das Aohlenlchwar; nach alter Art.
Auf 48 Pfund gew- Wolle zu erzeugen.
Man bestellt einen großen Kessel mit 70 Hankkimern Wasser, kocht darin 5 Pfd. Gelbholz aus, setztdem Bade 7 Pfund Admonter, oder 3z Pfund Ku-pfer-Vitriol und 2z. Pfund Weinstein zu, läßt dasBad aufwallen, kühlt es ab, bringt die Wolle hineinund läßt sie 2 Stunden lang ganz subtil kochen,, kühltden Kessel ab, nimmt die Wolle heraus und läßt siekalt werden und spült sie im Flusse.
Z. 455.
Zum Ausfärben der Wolle bestellt man einenfrischen Kessel mit Wasser, kocht 18 Pfund Blauholz2 Stunden lang darin aus, kühlt das Bad ab, bringtdie gespülte Wolle hinein, läßt sie 2 Stunden kochenund darin liegen, wenn es die Umstände erlauben;dann nimmt man sie heraus, läßt sie kalt werdenund trocknet sie.
tz. 456.
Schwär; aus Olauhol; und Aluercitrsnrin-r.
Auf 1« Pfund Garne.
Man kocht 3z Pfd. Blauholz und iz Pfd. Quer-citronrinde in einem leichten Sacke 1—2 Stundenlang aus, nimmt den Sack heraus, kühlt das Badab, gießt iz Pfund von obiger Eisenbeize (tz. 452)hinein, bringt die Garne hinein und läßt sie 1 Stundelangsam kochen, handirt sie dabei, so werden sie schmu-tzigbräunlich sein; alsdann wirft man alle 5—6 Mi-nuten 1 Quentchen gute Pottasche zu, und dieß solange, bis sie ganz schwarz sind. Soll Alles gut ge-hen, so wird 1 Stunde Zeit dazu erfordert, wenn die