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Alle Arten der Schafwolle : ihrer Natur und Beschaffenheit nach, leicht kennen zu lernen und solche zu verarbeiten oder theoretisch-praktische Belehrungen für Tuch-, Zeug- und Strumpf-Fabrikanten, Wolleinkäufer, Wollsortirer, Wollkämmer und deren Gesellen und Lehrlinge : enthaltend: gründliche Kenntnisse von der Natur und Beschaffenheit aller Arten von Schafwolle, deren Verarbeitung zu Garnen, Tuchen und Zeugen... / herausgegeben vom Tuchfabrikanten, Kunst- und Schönfärber Carl Friedrich Scherf
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Flotte schwarz und die gegen das Licht gehaltenenTropfen derselben wie Wasser sehen sollen; ist dieß,so taucht man die Garne unter, läßt sie liegen, bis ^sie fast kalt sind, wendet sie einige Male um, nimmtsie heraus und spült sie aus- Dieses^ ist das beste -Schwarz und haltbar, weil wenig Säure im Badefrei wird.

tz. 457.

Klaulchwar; aus Klauhol;.

Auf 10 Pfund Garne.

Die ganze Behandlung hierbei ist der obigengleich, nur bleibt hier die Quercitronrinde weg, undman nimmt nur 24 Pfund Blauholz; sollte dasSchwarz aber zu blaugrau werden, so nimmt manmehr dazu.

h. 458.

Grdinaires Schwarz.

Auf 16 Pfund Luch, Caflmir u. dgl.

Man füllt den Kessel mit Wasser und kocht14 Pfund Gelbholz, oder 1 Pfund Quercitronrinde,oder 4 Pfund Scharte 4 Stunde lang aus. In die-ser Abkochung löst man 4 Pfund Weinstein und2 Pfd. Salzburger oder 2 Pfd. Eisen- und 1 Pfd.Kupfervitriol, kühlt das Bad ab und kümmert dieWaare hinein, handirt sie 4 Stunde lang und läßtsie 14 Stunde kochen. Dann wird die Waare her-ausgenommen, verkühlt und nicht eher gespült, alsbis sie ausgefärbt werden soll.

§. 459.

Zum Färbebad kocht man 4 Pfund Blauholz1 Stunde lang aus, kühlt das Bad ab, kümmert die