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tz. 469.
Man bestellt jenen Kessel wieder mit Wasser,kocht 7 Pfund Blauholz, 5 Pfund Gelbholz und SPfund Schmack in einem Sacke I Stunde langdarin aus. Dann kühlt man das Bad ab, bringtdie Wolle wieder hinein, handirt sie behutsam undläßt sie S Stunde lang kochen. — Nun kühlt manden Kessel ab, streut unter stetem Umwenden derWolle 4 Pfund Kupferwasser darüber, handirt dieWolle so lange mit Vorsicht, bis das Bad wiederanfängt zu kochen, und erhält sie 4 Stunde langdarin. Alsdann kühlt man den Kessel ab, nimmtdie Wolle heraus, verkühlt und spült sie rein.
tz. 479.
Ein schönes IVoll-Grün.
Auf 48 Pfund gew. Wolle.
Die Wolle wird nach h. 443. waugelb gefärbt,dann bringt man sie in die Jndigküpe und färbt sienack der oben angegebenen Art (H. 399.) so dunkel,bis sie schön grün geworden ist, untersucht die Farbenach tz. 419. Nr. 4., um zu sehen- wie dunkel danndas Luch werden wird und ob sie dunkel genug ist;im Gegentheil wird sie noch länger geblaut, undwenn sie recht ist, thut man sie in einen Korb, läßtsie ablaufen, spült und trocknet sie.
§-
Dunkel-Grün, auk 19 Pfund Garne.
In einem Kessel mit 16 Handeimern Wasserwerden 3—4 Pfund Gelbholz 14 Stunde lang aus-gekocht; man löst nun 14 Pfund Alaun und 4 PfundWeinstein darin, gießt so viel Jndigauflösung hinein,als genug zu sein scheint, kühlt das Bad ab und
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