hängt die Garne hinein, handirt sie fleißig durch undläßt sie Stunde lang kochen; wollen sie abernicht dunkel genug werden, so werden sie herausge-nommen; man gießt mehr Jndig zu und bearbeitet dieGarne nochmals darin. Wenn sie recht find, werdensie herausgenommen, verkühlt, gut gespült und ge-trocknet.
§- 472.
Apkelgrün, auk 1V Pkund Garne. Moosgrün.
In einem Kessel mit reinem Wasser werden 1Pfund Gelbholz 1 Stunde lang ausgekocht; man setztdem Bade 3 Pfund Alaun, aber keinen Weinstein zu,gießt nur ein wenig Jndigauflösung zu, hängt dieGarne hinein, handirt sie und läßt sie so lange ko-chen, bis sie gut sind. Zuletzt kann dem Bade auchetwas Curcumä zugesetzt werden, welche die Farbeverschönert. Dann werden sie gespült und stark aus-gewunden, wodurch die Garne Glanz erhalten.
Auf diese Art können dunklere und noch hellereSchattirungen bis zum Erbsengrün erhalten werden,wenn man die Quantität des Jndigs und der Gilbeverstärkt oder verringert.
Wenn man Moos-Grün erzeugen will, so be-handelt man die Garne nach tz. 471., setzt dem Badeaber noch 1 — 14 Pfund Krapp, oder statt dessen lie-ber 24 Loth eingerührten Persio zu.
tz. 473.
Grün, auk 32 psund Turh.
Es werden 13 Pfd. Gelbhokz abgekocht, 4s Pfd-Alaun und s Pfund Weinstein zugesetzt; man kühlt dasBad ab, bringt das Tuch hinein und läßt es rStunde lang kochen, lummert es heraus, kühlt das