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Alle Arten der Schafwolle : ihrer Natur und Beschaffenheit nach, leicht kennen zu lernen und solche zu verarbeiten oder theoretisch-praktische Belehrungen für Tuch-, Zeug- und Strumpf-Fabrikanten, Wolleinkäufer, Wollsortirer, Wollkämmer und deren Gesellen und Lehrlinge : enthaltend: gründliche Kenntnisse von der Natur und Beschaffenheit aller Arten von Schafwolle, deren Verarbeitung zu Garnen, Tuchen und Zeugen... / herausgegeben vom Tuchfabrikanten, Kunst- und Schönfärber Carl Friedrich Scherf
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346
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bearbeitet die Zeuge darin; dann werden sie gespültund gepantscht.

Zu ganz dunklem Moosgrün müssen dieZeuge viel dunkler grün gefärbt werden, als die obi-gen, und dann werden sie mit 1 Pfund Persio gerö-thet. Es können mehrere Schattirungen aus einemBade erhalten werden, wenn mehr Färbestoffe zuge-setzt werden.

Elfte Abtheilung.

Don der Erzeugung brauner Farben auf Wolle, Garne,Tuche und wollene Zeuge.

tz. 485.

'! Dunkelbraun mit blauem Grund.

Auf 43 Pfund gewaschene Wolle. ,

Die Wolle wird vorher in der Jndigküpe mittel-blau gefärbt und gespült. — Dann werden 64 Pfv.Gelbholz und 3 Pfund Blauholz in einem Sackevorher 4 Stunde lang für sich und darauf auch mit64 Pfund Färberröthe, 84 Pfund Sandel und 4 Pfd.Schmack noch 4 Stunde lang ausgekocht und darin3 Pfund gest. Weinstein aufgelöst; man kühlt das Badab, bringt die Wolle hinein und behandelt sie nach§. 394. Wenn sie ungefähr 1 Stunde gekocht hat,so streut man unter stetem Umwenden der Wolle34 Pfd- Kupferwasser hinauf, läßt sie noch 4 Stundeoder länger subtil kochen, abkühlen, nimmt sie heraus,läßt sie erkalten und spült sie sehr rein.