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Alle Arten der Schafwolle : ihrer Natur und Beschaffenheit nach, leicht kennen zu lernen und solche zu verarbeiten oder theoretisch-praktische Belehrungen für Tuch-, Zeug- und Strumpf-Fabrikanten, Wolleinkäufer, Wollsortirer, Wollkämmer und deren Gesellen und Lehrlinge : enthaltend: gründliche Kenntnisse von der Natur und Beschaffenheit aller Arten von Schafwolle, deren Verarbeitung zu Garnen, Tuchen und Zeugen... / herausgegeben vom Tuchfabrikanten, Kunst- und Schönfärber Carl Friedrich Scherf
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345
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Nt« verschiedene Schattirungen noch daraus gefärbtwerden.

h. 482.

See-Grün, auk lv pkund Zeuge.

Diese Farbe enthält viel Gilbe und weniger In-digo, als die obige Farbe. Die Bestandtheile sind:4 Pfund Gelbholz, bloß 2 Pfund Alaun und einwenig Indigo, der in einigen Malen zugegeben wird.Die Behandlung ist der obigen gleich. Es könnennoch zwei Schattirungen daraus erhalten werden, ehemehr Alaun und Gilbe und nur einige Tropfen In-digo zugesetzt werden.

tz. 488.

Rukkilch - Grün, auk Iv Pfund Zeuge.

Man kocht 3 Pfund Gelbholz ab, setzt 2 PfundAlaun, 4 Pfund Weinstein und so viel Jndigauflö-,ring zu, bis das Bad dunkelgrün wird, geht ein,beobachtet die Regeln des tz. 892., und setzt so oftIndigo zu, bis die Zeuge mittelgrün sind; dann wer-den sie gespült; man macht nun ein frisches Bad ausWasser und Blauholzbrühe, behandelt die Zeuge hand-warm darin, bis sie schwarzgrün geworden sind, wo-bei das Bad bis zum Sieden kommen muß; dannwerden sie gespült und gepantscht.

§. 484.

Gau; leichtes Moosgrün.

Auf 10 Pfund Zeuge.

Dazu kocht man 2 Pfund Gelbholz ab, setzt2 Pfund Alaun, 4 Pfund Weinstein und wenig Jn-blgauflösung zu, und arbeitet nach tz. 892. Dannsitzt man dem Bade 4 Pfund einger. Persio zu und