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Mal den fünften oder sechsten Theil Alaun undWeinstein zu.
ß. 512.
KlaugrünlicheMooskarbe, auklvpkd. Garne.
Wenn das Wasser kocht, so löst man 24 PfundAlaun und 16 Loth Weinstein darin, gießt etwas Jn-digauflösung und 12—16 Loth in Wasser eingerühr-ten Persio, wie auch das Decoct von 4 Pfund Gelb-holz hinein, läßt es mit einander auskochen, kühlt dasBad ab, hängt die Garne hinein und läßt sie 1 Stundelang kochen; alsdann fängt man an zu mustern; solldie Farbe sehr grün werden, so setzt man Gelbbrühezu; soll sie aber bräuner werden, so giebt man Per-sio; der Indigo ist aber hier die Grundlage und dientdazu, das Muster dunkler oder Heller darzustellen; dieandern Substanzen können die Farbe weder Heller nochdunkler machen. Ist das rechte Verhältniß getroffen,dann gleicht die Farbe dem blaugrünen Moos, dasan alten Buchen wächst. Man trägt sie häufig aufDamen-Tüchern und ist eine schöne Farbe.
tz. 513.
Modrkarbe aus perkio und Slauholz.
Auf 10 Pfund Garne.
Der Kessel wird ebenso mit Alaun und Wein-stein, wie oben, zubereitet, man setzt aber ^ PfundPersio und eine Abkochung von ^ Pfund Blauholzhinzu, bringt die Garne hinein, läßt sie 1 Stundekochen und handirt sie, so werden sie eine Röthelfarbehaben; nun macht man einen Kessel mit Wasser hand-warm, löst 4—6 Loth Eisenvitriol darin und handirtdie Garne 4 Stunde lang darin durch, so erhält maneine schöne Modefarbe. Setzt man diesem Bade Gelh-