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weder nochmals wiederholt, oder man nimmt gleichbeim ersten Einlegen der Waare mehr schwefelige Säureund um so viel weniger Wasser, als oben angegebenwird. Auf die nämliche Art werden auch die andernwollenen Waaren und Garne behandelt.
tz. 543.
Man kann der auf obige Arten geschwefelten odergebleichten Waare auch dadurch ein schöneres Ansehenertheilen, wenn man Berlinerblau mit Salzsäure ab-reibt, oder schwefelsauren Indiz in vielem Wasser zer-theilt und die Waare darin durcharbeitet. Man kannauch eine dergleichen blaue Flüssigkeit sogleich mik demKreidebad mischen und die Waare darin behandeln.
Sollte die auf diese Weise behandelte Waare nachdem Trocknen fleckig erscheinen, so darf man deswe-gen nicht ersckrecken. In diesem Falle legt man dieWaare aus einen Tisch u. dgl. und klopft sie miteinem Stocke so lange aus, bis sie den Kreidestaubverloren hat
§. 544.
Obige Bleichflüssigkeit wird auch erhalten, wennman den Kolben mit I Theil fein gepulverten Holz-kohlen oder 1 Theil trockner Sägespäne anfüllt undaus dir erstern 3 Theile und auf die letzteren 4 TheileSchwefelsäure gießt und den Prozeß so ausführt, wieoben (§. 541.) gelehrt worden.