oder versteinerungslosen Gebirgsarten. 32S
kommen, wo man keinen Versteinerungsleeren Thonschieferkennt, wo also auch dieser Thonschiefer nicht hier auf-geführt werden kann.
Die dunkelbläulichgraue Farbe geht durch Zunehmendes Kohlenstoffgehaltcs ganz in's Schwarze über, wo erdann, wenn er abfärbt, Zeichenschieser, wenn eretwas härter ist, Brandschiefer genannt wird. Gleichdem Grauwackenthonschiefer zeigt er Schicferungsflächen,verschieden von den Schichtungsflächen, und verändertsich in Dach-, Wetz- und Kieselschiefer. DemHornblendeschiefer am nächsten steht der grüneThonschiefer in seinen mannichfachen Abänderungen, aufdessen Schieferungsflächen oft Hornblende liegt, und oftgeht er auch in ihn über. Durch Aufnahme von Quarzgeht er in den Gneis, durch Ausscheidung von Glim-merblättchen in den Glimmerschiefer, durch Zer-setzung des Schwefelkieses in Alaunschiefer, durchAufnahme von Talkerde in Ehlorit- und Talkschie-fer, und durch Verwitterung in reinen Thon über.
2) Glimmerschiefer.
Besteht in seiner einfachsten und am häufigsten wie-derkehrenden Zusammensetzung aus Glimmer und Quarz.Die Glimmerschuppen sind zusammenhängend, bilden dünneLagen, welche theils den Quarz einschließen, theils diePartien desselben trennen. Die Schieftrung ist von derLage der Glimmcrblättchcn abhängig und immer mit derSchichtung übereinstimmend. Die Schichtung ist theilsgerade und eben, theils mannichfach gewunden und inscharfen Winkeln gebogen. Oft verschwindet die Schich-tung ganz, so daß die Gebirgsart ein ganz massiges An-sehen erhält. Nicht selten enthält der Glimmerschiefer soviel Granaten, daß dieselben als ein regelmäßiger Ge-mengtheil der Gebirgsart angesehen werden müssen. DurchÜberhandnehmen des Quarzes geht der Glimmerschieferin Quarzfels, durch Vorherrschen des Glimmers inEneiS und Thonschiefer, durch Aufnahme von Ma-