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Einleitung.
II. Ost falle» solche Zwischenränrne von selbst in die An«gen, wie b"ym Schwamm und den Häuten der Thiere; oderwerden durch da« Mikroscvp entdeckt, da z. E. L ö w e n h o e kauf einer Menschenhant von-xs-Quadratzoll unter dem Micro«scop 100 Löcher zählt, welche« auf i Zoll ivoo. auf i Fußirooo, und auf der ganzen Haut eines erwachsenen Men«fchen, zu 14 Quadratfuß gerechnet, 2016 Millionen Löcher be-trägt.
§.42. Erklärung. Die verschiedene PorositätderKörpergibtden Unterschied zwischen dichter», den--siora, von weniger» und kleinern Zwischenräumen, alsomehrerer Materie, und zwischen lockerer», rsrior»,von mehrern und größer« Zwischenräumen oder wenige,rer Materie, z. E. Schwamm und Bim stein sind sehrporös und locker; Ebenholz und Kieselstein sind dichtund weniger porös.
/.43. Erklärung. Ueberhaupt ist die Dich-tigkeit, densitas, die Verhältniß der Massen undRäume; daher dicht und locker nur relative Ans,« drücke sind. A. E. Holz ist gegen Schwamm dicht,gegen Metall aber locker. Wir sinden alle Körper,mehr oder weniger, porös, und kennen keinen voll»k 0 m m e n d i ch t e n Körper.
.5. 44. Erklärung. Ein Körper ist von gleich-förmiger Dichtigkeit, wenn er in gleichen Räu-men gleiche Massen enthält; welches man, wie die Fol-ge lehren wird, aus dem Gewichte erkennen kann ^ dawir die Partikelgen der Masse nicht zählen können.
Z. E. Wasser ist von gleichförmiger Dichtigkeit,weil eine doppelte Quantität Wasser auch doppelt so vielMasse enthält, wie wir aus dem doppelten Gewichteschließen. Eben so ist die Dichtigkeit des Glasesund der Metalle ziemlich gleichförmig, des Schwam-mes aber, und des Holzes, ganz ungleichförmig.
§. 45. Erklärung. Die Quantität der Mate-rie (oder das Gewicht) eines gleichförniig dichten Kör-te A - ^ rj pers
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