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Einleitung.
2. Der A i n u b a it m, arbor Iovis, entsteht eben so, wenn«an Zinn in Essig auflöst, und Zink hineinhängt.
3. Der Silberbaum, arbor Dianae, wenn man Siteher in verdünntem Schridewasser auflöst, und Quecksilber hin««inthut.
§. >-y. Erklärung. Ein und eben derselbe Kör-per kann nach den verschiedenen Graden der Cohäsion,oder Expansion, in einen 4 fachen Zustand übergehn,wornach die Körper verschiedene Benennungen erhalten:
1. feste Körper, solida , die bey der Trennungober Verschiebung ihrer Theile einen beträchtlichen Wi-derstand leisten.
2. tropfbare Körper, liguiäs, drscheinen alsein Ganzes, dessen Theile sich ohne merkliche Kraft ver-schieben lassen, aber in kleinern Theilen sich als Tropfenzeigen.
z. dampfartige Körper, vapores, die gar kei-nen Zusammenhang zeigen, sondern sich nach allen Sei-ten auszubreiten suchen. Solche sind zwar höchst ela-stisch, aber nicht permanent, da sie, bey niedrigerTemperatur oder starker Compressio», wieder tropfbarwerden.
4. gasartige oder luftförmige Körper, ae-riformia, sind, wenn sie nicht chemisch gebunden wer-den, permanent elastisch.
$. 100 . Anmerkung. Dieser verschiedene Zustand derKörper kommt von der Expausivkraft der Wärme, ohne welchewir lauter feste Körper haben würden. Auch würden vieletropfbare Körper, ohne den Druck der Atmosphäre, durch dieWärme gleich in den dampfförmigen Anstand übergehen. Beyven dampf- und luflförmiqenKörpern, unterscheidet man, voüdem an sich expansibeln Stoffe, den an sich nickt expaasibelttStoss, und nennt ihn die Basis, oder daS Rad ical.
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Kap. 5.