i. Astronomie.
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§. yr. Zusatz i. Da nach der Voraussetzungdie Verhältniß d: r ungeändert bleibt : so nimmt « ab,wenn a wächst, d. i. die Parallaxe istim Horizonte amgrößten, nimmt von da an immer mehr ab, und wirdim Scheitel Null, wo der Planet aus A und C in einer-ley Punkte des Himmels gesehen wird. Denn für denHorizont ist cos a — i, und für den Scheitel cosa — o„Gehört der Höhe b die Parallaxe / 3 , fot(Hiin, 3 — sinp. colb, folglich sin«:sin /3 — cos : cosb.
tz. YL. Zusatz 2. Da die größte Horkzontalpar-allaxe wenig über i Grad beträgt, so kann man F. 50.die kleinen Winkel selbst anstatt ihrer Sinus setzen;daß also cc = p. cosa, und «:/3 — cosa: cosb sey.
§»93. Zusatz z. Auö der Horizontalparallaxeeines Planeten (die nicht, wie die Höhenparallaxe, ver-änderlich ist) läßt sich seine Weite von der Erde bestim-men» Denn im rechtwinkligen ACAQ ist (Trigon.§. 43.) sin Q : 1 = C A : C Q , d. i. sm p : I = r :d,
7=ä7?
Exempel i. Setzt man für den Mond die mitt-lere Horizontalparallaxe p = 57' 21": so ist log tab
— =3 10 — log sin 57' 21" = 1,7777608. Dies
gibt ” = 59,946 beynahe — 60, folglich d = 60 r.r
L. Setzt man für die Sonne nach den neuesten Beob-
cl
achtungen p = 8,6": so ist log tab — = 10 — log
sm 8,6" = 4,3799266. Dies aibt ~ =
" r
folglich d = 23984 . r.
2I984,