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2 (1838) Zweiter Theil, den Wasser- und Hochbau enthaltend / von J.M. Voit
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109
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Ufer selbst ist. Hingegen die von der Normal-linie des höchsten Wasserstandes, bis zur Nor-mallinie für- den kleinsten Wasser stand, müssenunter dem niedersten Wasser stände, und zwaralle in einem gleichen Gefalle liegen. Diese letz-ten kleinen Buhnen, welche nur eine Länge von /M Fußerhalten sind hier mit K t, Icu, kv, m vv und «> x be-zeichnet.

Sobald ein etwas höherer Wasserstand als der niedereeintritt, geht der Strom über die niedern Buhnen hin,und daher entsteht, wie man aus Erfahrung hat, baldeine Lerlandung, bald hinter- und nicht lange hernachauch vor denselben. Ist diese Verlandung bewirkt, so ist dergeringe Wasserstand in der Art begrenzt, daß der Flußkein Material im Strombett von bo Fuß mehr absetzt,daß die Flußfahrt nicht gehindert wird, daß aber auchnicht leicht eine weitere Vertiefung des Flußbettes mehreintritt.

Jedes Hochwasser geht über die nieder liegenden Bau-ten hin und findet seine Begrenzung in der äußern Nor-nralbreite, wobei jedoch die Stromstrichrinne in der zwei-en Normalbreite blickt, weßhalb die User keinem gewaltsa-mem Andrang mehr ausgesetzt sind.

Bei dieser Correction beabsichtiget man aber auch dieKiesbank mit lit. k bezeichnet in Abbruch zu bringen,worauf bei Herstellung der Buhnen Nücksicht zu neh-men ist.

§. 115 .

Der Stromstrich und die größte Tiefe des Wassersliegt in der Concave, und diese Tiefe nimmt natürlichgegen die Kiesbank hin ab. Wenn aber das Wasser dervorrückenden Buhnen wegen, die Kiesbank angreift, so wirdhier das Flußbett vertieft. Daher müssen die Pfähle auchan den seichten Stellen so tief geschlagen werden, als da,