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Berichtigungen zu den obengenannten Specialkarten.
Im Interesse derjenigen Leser, welche auf die äußerste Correctheit auch orthographischerKleinigkeiten einigen Werth legen, folgt hier ein Verzeichnifs von Fehlem, welche auch der letzten(in vielen Fällen vierten oder fünften) Revision des Stiches vor dem Drucke entgangen, durchfortgesetzte Bemühung noch ermittelt worden sind: ein Verzeichnifs, dessen ungemeiner Umfangauf den ersten Blick manchen Leser von der praktischen Anwendung durch Eintragung der an-gegebenen Berichtigungen in die Karten selbst eben so leicht zurückschrecken wird, wie die meistnicht weniger umfangreichen Druckfehlerverzeichnisse fast jedes gröfseren wissenschaftlichen Wer-kes, das aber ebenso wohl für blofses, durch die übersichtliche Zusammenstellung erleichtertesNachschlagen in zweifelhaften Fällen der Lesung eines Namens sich als nützlich erweisen dürfte.
Es ist dasselbe das Resultat einer nochmals mit äufserster Sorgfalt wiederholten Vergleichung jedeseinzelnen gestochenen Namens mit den Originalquellen (sowohl Karten als Tabellen und Büchern),in vielen einzelnen Fällen, wo diese selbst nicht unerheblich unter einander abwichen, mühsamerund zeitraubender Nachforschungen, — überhaupt einer durch mehrere Monate fortgesetzten äufserstanstrengenden Arbeit, wie sie allerdings zweckmäßiger Weise zu erheblichem Vortheile der Kartenin jedem einzelnen Falle dem Drucke hätte vorangehen sollen, zur betreffenden Zeit aber durchausnicht überall ausführbar war. Wer aus Erfahrung weifs, wie schwierig, ja fast unmöglich, selbst jdurch wiederholte Anstrengung mehrerer Correctoren, die Erreichung absoluter Correctheit schonin einem fortlaufenden Drucktexte ist, dessen Fehler doch beim Fortlesen nothwendig sämmtlichunter das Auge fallen müssen; wie aber namentlich die mehrmals nach einander vorzunehmendeDurcharbeitung ein und desselben Namen-Materials, zumal in einer oft durch die Umstände gebo-tenen kurzen Frist, Kopf und Auge auch des geübtesten Arbeiters ermüdet und abspannt, der wirddie unendlich viel größere Schwierigkeit der Correctur einer Zahl von mitunter 3—4000 auf einerKarte eng und zerstreut durcheinander stehender, in meist kleinen Schriftarten gestochenen Namenzu schätzen wissen und im Verhältnifs zu jener Zahl das Ueberselien von 60 — 80 meist wenigbedeutenden, auf einzelne leicht zu verwechselnde Buchstaben, kleine Strichelchen und Häkchenbeschränkten, auch dem scharfem Auge leicht entgehenden Schriftfehlern gewiß nicht übermäßigfinden. Auch diese schließlich, wie ich hoffe, aber bei der Unvollkommenheit aller menschlichenArbeit allerdings nicht mit Sicherheit behaupten kann, vollständig zu entdecken und durch ge-naue Verzeichnung (in den mit 1860 bezeichneten Abdrücken natürlich durch Correctur in denPlatten selbst) zu entfernen, konnte erst einer nach längerer Pause und anderweitigen Beschäfti-gung mit frischen Kräften wiederholten Durcharbeitung gelingen, welche vorzunehmen erst neuer-dings, nach Vollendung des ganzen Atlas, Zeit und Mufse gewonnen werden konnten: daher dennauch die zuletzt im Stich vollendeten im 10. Heft mit diesen Erläuterungen zugleich auszugeben-den Blätter, da sie behufs der längere Zeit erfordernden Herstellung des Colorits in mehrerenTausenden von Exemplaren, bereits vor mehreren Monaten gedruckt werden mußten, den berichti-genden Nachträgen nicht entgehen konnten. Wenn diese bei der weit größten Zahl von Blättern,wie die nachfolgenden Angaben erweisen, sehr sparsam ausgefallen sind, so darf daraus nicht aufeine geringere Sorgfalt bei der wiederholten Revision geschlossen werden: vielmehr sind auch beidiesen alle als wirkliche Irrthümer erkannten Einzelheiten (denn es giebt bekanntlich auchgenug Punkte der Orthographie und Transscription der Fremdnamen, über welche die Ansichtengetheilt sind) gewissenhaft angegeben worden; sie konnten aber bei der verhältnißmäfsig wenigervollen Nomenelatur dieser nur auf eine Auswahl des wichtigeren Stoffes beschränkten Generalkartenschon der ersten Correctur nur in seltnen Fällen entgehen. Aber auch von den mit Rücksichtauf möglichste Vollständigkeit bearbeiteten und mit dem Maximum von Namenfälle, welches sichmit der erforderlichen Deutlichkeit noch vereinigen ließ, ausgestatteten, somit der Revision diegrößte Schwierigkeit bietenden Specialkarten in grüßten Mafsstabe erreichen oder überschrei-ten nur wenige jene oben angegebene Zahl von Fehlem, sicherlich aber alle zusammen nicht dieZahl von Stich- oder Schreibfehlern, welche andere, dieselben Länderräume in ungefähr gleicherNamenfülle darstellenden Karten, beispielsweise, um von untergeordneten fabrikmäßigen, meist vonFehlern aller Art wimmelnden Arbeiten dieser Art gar nicht zu reden, die bereits angeführtegroße Karte des preußischen Handelsministeriums, ja selbst andere, nicht anonyme und wegenanderer Vorzüge mit Recht geschätzte Arbeiten berühmter Verfasser in reichem Maße aufweisen,ohne daß durch eine andere als stillschweigende und unvollständige Nachbesserung für wenig-stens etwas mehr Correctheit in späteren Ausgaben, keinesfalls aber für Unschädlichmachungder in den ersten Auflagen enthaltenen zahlreichen Fehler gesorgt wird. Solchem Verfahren ge-genüber, hoffe ich, wird die von mir beobachtete Gewissenhaftigkeit in Angabe aller, nur zumTheile durch Ueberselien selbstverschuldeter, zum nicht geringen Theile auch durch später ermög-lichte Benutzung neuerschienener, vorzüglicherer Quellen entdeckten Mängel, weit entfernt einVor-urtheil gegen die Zuverlässigkeit der ganzen Arbeit zu begründen, vielmehr bei unbefangenen Rich-tern derselben zur Empfehlung gereichen: wie ich mir denn auch Vorbehalte, etwaige kleine Nach-träge zu diesen Berichtigungen, die ich bei der nie ganz zu beseitigenden Unvollkommenheit allertechnischen und wissenschaftlichen Arbeit immer noch als möglich zugebe und auf deren Ent-deckung eigne oder fremde Anstrengung mich noch führen sollte (jede gefällige schriftliche Nach-weisung dergleichen wird mit aufrichtigstem Danke anerkannt werden) auf geeignetem We°-e, etwamit den projectirten Supplementen zum Atlas den sich dafür interessirenden Besitzern desselbenzugänglich zu machen.
Zu So. 6.
Baden, Unterrheinkreis. N. 0. Ecke am Main bei Wertheim 1. Reicholsheim; südlicher ander Ostgrenze bei Mergentheim 1. Assamstadt. S. von Heidelberg , W. von der Eisen-bahn, 1. Walldorf (st. Waldd.), östl. davon fehlt zum Namen Michelfeld das Ortszeichen,einzutragen an der Stelle, wo der nach Wiesloeh hinabfließende Leinbacli die Straßezwischen Sinsheim und Oestringen schneidet.
Mittelrheinkreis. Bei Renchen (östl. von Straßburg) 1. Öhnsbach; südl. von Kehl istAltenheim mit der Signatur als Marktzeichen zu bezeichnen.
Oberrheinkreis, Nordgrenze im Schwarzwald, bei Elzach 1. Zach (gew. Vach geschrieben)st. .Zach; Südgrenze bei Basel 1. Degerfelden.
Hohenzollern; bei Hechingen 1. Bissingen st. Geislingen , letzteres liegt westlicher in badischemGebiet, halbwegs zwischen Balingen (besser ohne h zu schreiben) und Rosenfeld .Wiirtemberg, Neckarkreis, N. W. von Stuttgart I. Münc/iingen st. Mündingen, O. von Stutt-gart 1. Eellbach st. Fet'lb. Cannstadt mit doppeltem n.
Schwarzwaldkreis. Bei Nagold sind die zusammenliegenden Orte Wöllhnusen und Ebhau-sen mit einander verwechselt. Südl. davon bei Horb 1. Rerfngen.
Donaukreis, Westgrenze S. der Donau 1. Ilohent/iengen, N. O. davon an der Donau 1. Un-lingen st. UAlingen. S. von Ulm 1. WieMingen st. Wieslingen. N. von Ulm Alpeck ;Langenau daneben ist irrig als Stadt bezeichnet, während es nur Marktort ist, also mitCursiv geschrieben sein sollte. An der Ulm-Stuttgarter Eisenbahn ist zu Eislingen dieBezeichnung Gr.(oß) zu setzen ( klein E. liegt auf dem Südufer gegenüber; W. davonbei Kirchheim steht der Flufsname Lindach falsch, da er nur den obern Flufslauf anWeilheim vorbei bezeichnet; das Hauptflüßchen von Owen an Kirchheim vorbei bis zumNeckar heißt Lauter.
Jagstkreis. O. von Eiwangen 1. ZöAingen st. ZöAlingen. W. von Eiwangen 1. Neuler st.Neider; Abstgemiind daneben ist als Marktort (Signatur ®) zu bezeichnen, ebenso der(unterstrichene) Amtsort Gerabronn, N. von Hall. 0. davon bei Krailsheim 1, Hengst-feld , W. davon am Kocher 1. Niedernhall; in der nördl. Ecke bei Mergentheim 1. Mar-Aelsheim st. jGlpersheim, letzteres ist ein Dorf mitten, zwischen Elp. und Weikersheim .
B ai ern. Kr. Schwaben (von S. nach N.). Bei Lindau 1. Aschach, bei Kempten Büchenberg,bei Kauf-beuern Ketterschwang, N. von Mindellieim ist Kirchheim nicht Dorf, sondern Markt, alsomit anderer Signatur zu bezeichnen. S. von Donauwörth 1. Mertingen oder Mürtingenst. Murt. S. davon Nordendorf st. Norderal. N. der Donau bei Höchstädt 1. Müdingen.Der südlichste Theil, in den Alpen , auf der Karte Allgau bezeichnet, nach schwäbischemDialekt besser Allgäu zu schreiben (ebenso auf Bl. 15).
Kr. Ob er-Bai ern. Unweit s. der Donau die Märkte Inchenhofen und Wollnzach (nicht ö).0. von Augsburg Dasing. Südl. der Augsb. Münchener Bahn Mamendorf. S W vonMünchen zwischen Ammer- und Würm - See Perchting und Pähl ; in der S. W. Ecke zw.Weilheim und Füßen 1. Röttenbach, Kohlgrub, Buching. S. von München bei Tölz 1.
Waakirchen st. WaaZk. N. 0. von München -EWinger st. EVeisinger Moos. N. von Ro-senheim am Inn 1. Hochstätt, Griesstä«, Prutting, Eudorf; 0. von Wasserburg am Inn1. Emertsham (nicht Emm.), Ostgrenze am Inn , bei der Salzach-Mündung 1. Stammham,südlicher am Inn Friedorfing (nicht ö).
Kr. Nieder - Baiern. Arnstorf (mitten zw. Passau und Landshut ) besser mit d zu schreiben.An der Eisenbahn zw. Landshut und Straubing 1. Laberweinting. W. von Straubing 1.Atting st. AtAing. An der Donau 0. von Straubing bei Deggendorf 1. Natternberg, N.davon Mitraehing.
Kr. Ober-Pfalz. W. von Regensburg 1. Deuerling st. Deuerfing, N.O. von Regensburg 1. Kürn.Nördl. von Amberg 1. Kaltenbrunn, noch nördlicher sollte Erbendorf mit Cursivschriftgeschrieben sein, da es Markt, nicht Stadt ist.
Kr. Ober - Franken. In der östlichsten Ecke bei Eger 1. Äbth(igen) Bibersbach st. iJoth B.
In der N. W. Ecke 1. Sehottenstein (da die Abkürzung st. sonst gewöhnlich die Endungstedt bezeichnet). An der S. W. Grenze (S. W. von Bamberg) sollte Schlüsselfeld alsStädtchen, also mit liegender Rotundschrift, und Festenbergsgereuth (gewöhnlich mit V ge-schrieben) sowie auch Ludwigstadt in der nördlichsten Ecke als Markt, also auch mitanderer Signatur bezeichnet sein.
Kr. Mittel-Franken. An der S. 0 . Grenze bei Eichstädt 1. Pietenfeld, N.O. davon ist Enge-ring als Markt zu bezeichnen, nördlicher und 0. von Weißenburg 1. Ob. Hochstadt (st.Höchstädt ) und Nensling; zu dem namenlosen Dorfzeichen N. davon gehört der Name
Dannhausen. _ An der S. W. Grenze bei Dinkelsbühl , ist neben F’euchtwangen auch
Dürrwangen zu schreiben, S. davon in der geraden Linie zwischen Weiltingen und Was-sertrüdingen unmittelbar an der Grenze gegen den schwäbischen Kreis fehlt der MarktAuf/drehen, zwar ein sehr kleiner Ort, doch nachzutragen, wenn die Karte außer den
• Städten wenigstens die Marktflecken vollständig enthalten soll. Nördlicher an der Landes-grenze bei Rothenburg 1. Gattenhofen. N. davon, an der N. W. Ecke des Kreises sinddie Namen Ober - Ikelsheim und Hopferstadt vom Stecher nicht deutlich genug gestellt,jener gehört zu dem östlich, auf der Ansbach - Würzburger Straße, dieser zu dem west-licher innerhalb des unterfränkischen Kreises gelegenen Ortszeichen.
Kr. Unter-Franken. Zwischen Schweinfurt und Würzburg fehlt der Name Garstadt zu demDorfzeiehen am Main unter Bergrheinfeld und zu diesem Namen das Ortszeichen, wel-ches dicht unter dem h in GrafenrAeinfeld einzutragen ist.
Kr. Rheinpfalz, Nordgrenze, bei Kirchheim Bol. 1. Morsc/iheim, bei Göllheim 1. .Biedesheim st.Lautersirwa. In der S. W. Ecke 1. Bliesmengen st. wangen.
Hessen. Nahe dem obern Rand, 7° Lg. 1. AVaznfeld st. GrünfA. S. W. von Darmstadt am Rhein1. Bübeshm.
Preufs. Rhein-Provinz , Hess. Grenze bei Kreuznach 1. (Langen-) Lonsheim st. Ämsh.jW.
davon Flufsname Simmer st. Kellen. Am linken Rand über Saarlouis 1. Beckingen undReAlingen.
Frankreich, 49° bei Saargemünd 1. Herberteheim. Rand links, 481° 1. Domevre. Im südlichenElsafs (dem sogen. Sundgau), zwischen Mühlhausen und Beifort, sind noch einigedeutsche Ortsnamen den in der Karte enthaltenen französischen Formen beizufügen:Sopp e = Sulzbach, Fontaine = Brunn, Bourogne = Bell, Rougemont = Rothenburg (diebeiden letzten jetzt schon auf überwiegend französischem Sprachgebiet); st. Bi'lschwyler1* Balschw.
Tirol. Ost-Ende be! Rattenberg 1. kuSach st. Auff enbg.
Böhmen (von N. nach S.). Statt Albertham 1. Abertham, an der Eeke der Farbenerklärung 1.
Domnau, 0. davon bei Pilsen 1. Uslawa st. Hnftawa ( Bradlawka ist der Name des west-licheren Zuflusses, der im oberen Laufe den deutschen Namen Angel führt). Bei Schüt-tenhofen Flußname Woftawa besser als Walawa. Wallern an der Moldau, Markt, nichtStadt, also mit Cursivschrift.
Xu Wo. !•
Thüringen. S. v. Hildburghausen 1. Streu/dorf.onigr. Sachsen . S. W. Ecke bei Plauen 1. Thossfell.
Anhalt. S. v. Zerbst 1. Stenz.
Prov. Sachsen. Bei Nordhausen 1. Werther, W. v. Merseburg 1. Barnstedt, zwischen Halle undEisleben I. Besensteift st. -darf, N.’o. von Halle 1. Niemberg.
Braunschweig. W. v. Wolfenbüttel 1. Bedingen. N. W. v. Braunschweig fehlt das Ortszei-chen zu Meerdorf , vgl. Bl. 9.
Hannover. Bei Osterode 1. ElversÄansen st. -hm. S. W. v. Hannover 1. Wenntpsen st. Wen-nigsen. Bei Osnabrück 0. 1. SehledeAausen und N. 1. Wadenhorst,ippe Detmold. N. von Lemgo an der Weser 1. Kafldori.
Prov. Westfalen, Reg. Bez. Minden. S. W. von Minden 1. Mennighüffen. An der S. W.(kurhess.) Grenze bei Borgentreich 1. Natzungen nnd Gr. Eder.
ße g- Bez. Münster. N. 0. Grenze, W. von Osnabrück 1. Lotte st. Lette.
R eg. Bez. Arnsberg. N. Grenze zw. Hamm und Kamen 1. PeZkum, weiter W. bei Dort-mund ist Mengede Marktflecken, ebenso Endorf S. von Arnsberg . Ostecke bei Marsberg1. Erlinghausen.
Rheinprovinz, Reg. Bez. Düsseldorf, 0. des Rheins. Bei Wesel 1. Spellen, S. v. Duisburg I- Ra heim (die vom Stecher gebrauchte Abkürzung Ra hm ist unverständlich). Bei Elber-feld 1. Wülfrath. An der S. Grenze sollten die Ortszeichen von Baumberg u. Monheim dicht am Rhein liegen. — W. des Rheins: Weeze bei Goch, Issum bei Geldern, Anrath bei Viersen, Jüchen an der S. Grenze sollten als Marktflecken, dagegen Homberg,Rumelen u. Kaldenhausen N. von Krefeld und Donnagen an der S. Grenze als Dörferbezeichnet sein.
R eg- Bez. Cöln. 0. des Rheins. Bei Siegburg 1. Geistingen. — W. des Rheins, N. v. Cöln das Ortszeichen von Lengerieh links von der Eisenbahn zu setzen (vergl. den Carton).w - V. Cöln an der Bahn st. Horm besser Horrem, S. v. Coln 1. Ftschenich st. Aiche-mch. Weiter S. bei Euskirchen 1. Stotzheim.
Reg. Bez. Aachen. N. v. Aachen 1. Uebacli st. Urb. und Alsdorf st. A6sd.; 0. v. AachenRöhe st. Röhr u. bei Düren Langerwehe ; 0. Grenze bei Zülpich 1. Füfsenich zum Orts-zeichen, wobei Froitzheim steht, und zu diesem hinter dem Namen, dicht am a in Naffel,das Ortszeichen zu ergänzen. S. davon 1. HeimbocA st. —b erg. An der S. O. Grenze>st Schmidheim Dorf, nicht Marktflecken.
Reg. Bez. Trier. Im Norden, 0. von Prüm 1. Liss ingrn (der Punkt der abgekürzten En-düng steht falsch hinter, statt vor dem g). S. W. von Prüm 1. LünebacA (der Punkthinter b fehlt). Die blaugedruckte Ostgrenze hat an der Mosel nördlich einen kleinenFehler, sie soll das Dorf Reil (aber nicht die sudl. Halbinsel mit dem Flecken Traben )mit einschliefsen. An der französ. Grenze bei Herzig 1. Tünsdorf, bei Saarlouis Waller-fangen; statt der älteren Schreibart Saarbrück wird jetzt gewöhnlich Saarbrücken geschrie-ben, N. davon bei Ottweiler 1. WelschiacA st. weiter. In der 0. Ecke ist Offenbach als Marktflecken zu bezeichnen.
Reg. Bez. Coblenz. S. Grenze, zum Ortszeichen rechts unter Waldböckelheim fehlt derName Norheim. Am Rhein bei Bacharach 1. DiebacA (die Abkürzung ist undeutlich)nördlicher bei Boppart 1. Gondershausen st. —heim, an der W. Grenze bei Cochem 1.MüllenbacÄ st. —berg. Am Rhein sollte das Ortszeichen von Namedy über dem a inAndernach stehn. — 0. vom Rhein , Nassauisehe Grenze 1. Dibrdorf st. Diersdf., undin der 0. Ecke Betz darf st. — feld. Jn der Parcelle Kr. Wetzlar, W. Grenze 1. Bis-kire/ien st. BiskoAn.
Nassau. Nördl. der Lahn bei Hadamar 1. Molsberfl- (da b. bach bedeutet). Im südwestl. Theilbei Nastätten fehlt der Name Holzhausen zu dem Ortszeichen über Laufenselten, und zudiesem das Ortszeichen dicht über dem s in diesem Namen.
Waldeck . N. Ecke 1 . Schmillingshausen st. Schmie. W. von Korbach 1 . U^eln.
Kurfürstenthum Hessen . N. Ecke Lippolds6er ? st. —hagen u. Ödelshm., S. davon Faakest W. 0. von Kassel 1. Wickenrode st. Flick. Oestl. an der Weser bei Eschwege 1.Jesteift (die Abkürzung ist undeutlich). S. W. von Kassel bei Niedenstein 1. Lohne st.Me t*e; S. davon Zwesten. 8. W. davon bei Marburg 1. Schönstadt u. Bürgeln . Oestlicher,zw. Treisa u. Uersfeld 1. SchrecksbacA st. berg. W. v. Fulda bei Hainzell ist das öst-liche der beiden Dorfzeichen zu streichen, S. davon 1. Giesel st. Giesel/. Bei Hanau