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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Chartiaticum.

Charttaticum , 1. Papiergeld; 2.Stempelpapier.

Chartomatttie lgriech.), die Wahrsa-gerei aus den Karte»/ das Karteiischlageu.

Charybdis (griech. )> ei» gefährlicherMeecsirudel iu der Meerenge z>vischcii §a-labrie» und Sicilien. (Siebe 8>cylla. >

Chasss (franz.), ein Tanzschritt, derseitwärts, links oder rechts gebt. — chas-stve», beim Tanze schnelle Seitenschrittemachen; eine Colonne hinab und hinauftanzen,

chasseu (franz-). fortjagen. — acl^.«5<! (vgl. i> >»), Jagdspiel, Billardspielmit >5 Balle».

Chaffeur lfraiiz. sprich: Schassöhr),Jäger, Feldjäger. — Chaffeur tc Che-val, Jäger zn Pferde, berittener Jäger-

Chassis lfranz.)/ Rahmen, Einfassung.

chatouilleux (franz. sprich: schatul-lijöh), kitzlich, bedenklich.

Chatouille, Chatoulle lfranz.), auchGchatulle), ei» wohlverwahrtes Kästchenzum Geld oder zu Kostbarkeiten; eine Kasse,die man etwa zur Bestreitung seiner Pri-vat-Ausgabe» hat, Schatzkästchen, Geheim-kästche».

tlliauäe-pisse (franz. sprich: Schod'-piß'), Tripper.

Chaussee, ciiensses lfranz. sprich:Schosses), Knnststraße, eine Straße vonkleingeschlagenen Steinen, in der Mitteerhöhet, und auf beiden Seiten mit Grabe»versehen zum Ablauf des Wassers; Hoch-weg, Straßendamm. — chaussireu (spr.:schoßiren >, 1. eine Kunststraße anlegen;2. mit Strümpfen und Schuhen bekleiden,z. B- er ist nicht gut chansfirt, d- i.es steht schlecht um seinen Beiiianzng. —Chaussüre, Fußbekleidung. — Chaus-so»s, 1- Socken; 2. Fechtschnhe, Schuhemit einer unter der Sohle befindlichen huf-eisenförmigen Naht, welche das Ausgleire»verhindert; 3. Tanzschuhe.

Checks , in England, Anweisungen derKaufleute (bisweilen auch Privatleute) aufdiejenigen, welche ihre Eassengeschäfte be-sorgen , Casfier - Anweisung.

Ches (sranz. sprich: Scheff), Ober-haupt, Anführer, Oberster, Befehlshaber,z. E. Chef einer Armee, eines Eosteginnis,eines Handlnngshauses n. s. f. — Ol>sk

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s'nouvro lsprich: S ch eh d'O e wer), Mei-sterstück , Meisterwerk.

6liellckoniu»> , Chelidsnium (lat.) ,Schöllkraut, Schwalbenkrauk.

Chemie, oder Chymie, Scheideknnst;Lehre von den Bestandtheilen der Dinge;Wissenschaft von der Auflösung und Zerse-tzung des Gemischten, wie auch von derBereinigung getrennter Stoffe. — Chemi-ker, Chemist, Scheidekünstler. — che-misch, sich auf die Scheidekunst beziehend.

Chemise (kranz. sprich: Schein is'),l. eigentlich Hemd; 2. Hemdkleid, einegewisse Art Frauenzimmer-Schlafrock. —Chemisette, Oberhemdchen, Vorhemd.

Chemosis (griech.), heftige Augenent-zündnng.

Chemsin sderj, 6 Gebete, welche dieMohamedaner täglich beten sollen.

Chenillen lfranz. sprich: Schenil-lien), Sammtschnürcben, Borten. Che-il ille bedeutet auch: Aermelmantel.

Cherub (Mehrh. Cherubim), Blitz-engel, Flammenbote.

Chevalier (franz. sprich: Sch'wal-jeb), t. ein Ritter, Ehrenname der Edel-leute; 2. Springer im Schachspiel. —cbevolier s'bomieno (spr.: S ch ' w a l l i s hd' Ottnöhr), Ehrenbegleiter eines Fürstenoder einer Fürstin. — ebevr/iiee ri'iiwusiris,Glücksritter, feiner Betrüger, betrügerischerAbenteurer. — Chevakerie, Ritterschaft,Ritterthum. — chevaieresk, ritterlich,ritterthümlich.

Chevaux-legers (fr. spr.: Sch'wohlescheh). leichte Reiter.

Chicane, Chikane (franz. sprich:Schiggane), Spitzfindigkeit in Rechts-händelN/ Rechtsverdrehung. Rechtsschlinge,Kniff. — Chicaneur (sprich: Schigga-nöhr), ei» Ränkeschmied, Rechtsverdreher,Hudelec, ein Zänkler, Haderer. Quäler. —chicaniren lspr.: chiggan iren , Kniffe,Ränke gebrauchen; necken, foppen, drillen,schrauben.

cliloit coucli.int (franz.), der cbic» co„-cb.i»l eines Andern sein, steh Alles, auchdas Herabwürdigendste, gefallen lassen.

Chiffre lfranz. sprich: Schiffer', t.Ziffer, Rechenzahl; 2. Schriftzeichcn, Na-menzug; Geheimschrift, Schriftzcichen zueiner geheimen Schreibart. — chiffriren,