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Lav-Nie (franz.), kleines, munteres Ton-stück z» einem Tanz, ckinntecer Tanz.
Gaze (franz- sprich: Gable), Flor,ein aus Seide verfertigtes Gewebe, wel-ches sebr locker ist; Schleierzeug.
Gazette (franz.), Zeitung, (vom ital.6a/el(u, einer kleinen Mnnze, für Ivelchiim Anfange des XVII. Jabrhunderts dieersten Zeitnngsblätrer in Venedig verkaufttvnrden.)
Gazo» (franz. sprich: Gasong),Raten.
Sazophylacium lgriech.), Schatz-kammer, Archiv.
Geber», stehe Gaucrn.
Gelatine lfranz ), hauptsächlich ausKnocke» bereitete Gallerte, Dicksaft, Esgibt auch eine Art Weinschöne, die diesenName» führt.
Gelee, Oelee (franz, sprich: Sche-leb>, Gefrornes, eßbares Eis, Knusteis,Sulze, Geronnenes, aus Früchten berei-tete Gallerte.
Geniine llat.), ein geschnittener Edel-stein.
Sendarmes, stehe Gensd'armes.
Güne (frz. sprich: Schahn'), Zwang,Hemmung. — gsne, (sprich: ßangSchah,,'), ohne Zwang. — gstnant,zwangvoll, hemmend, einengend. Vergl-geniren.
Genealogie (griech.), t. Geschlcchts-knnde, oder die Wissenschaft der Abstam-mung der Geschlechter und Personen; 2.Gefchlechtsregister, Stammbuch, Stamm-baum, — genealogisch, nach der Ge-schlechts-oder Stammfolge, nach den Re-geln der Geschlechtskunde, — Senealo-gist, Geschlechlskuudigec, Geschlechtsfor-scher.
general (lat.), allgemein, überhaupt;ei, geneeal lfranz.), geiieraliler (lat.),im Allgemeine,,. G e»er a lre ch „ l, „ g,welche mehrere einzelne und besondere Rech-nungen in sich faßt; bei den Kaufleuten,die Rechnung über den ganzen Bermö-genszustand. — General, BefehlSdaber,Anführer einer Armee. Es giebt unter denGeneralen verschiedene Abiheilungen, wel-che im Rang so auf einander folgen: Ge-neralissimus (Oberfeldherri, General-Feld-marschall, General-Capilain, General der
genialisch.
Cavallerie, General der Infanterie, Ge-neral-Feldzeugmeister, General.Lieutenant,oder General - ^eld - Zengmeistec, Gene-ral-Major- Bei den Franzosen ist dieRangordnung folgende: (tönernl en cbek,der Obergeneral Divistons-General, Bri-gade-General. Das Wort General wirdoft auch ander», geistlichen oder weltlichen,.Aemtern und Würden vorgesetzt, «nd be-deutet dann die oberste Stelle desselbenAmts, z, E- General-VicarinS, General-Jnspector, General-Superintendent, Ge-neral-Procurator, General-Secretar u, s. w.
— Genercilcrt, die Würde eines Gene-rals; eines Vorstehers eines geistlichen Or-dens. die Oberstelle. — generalisiren,allgemein machen, weit ausdehnen. —Generalität, die sämmtliche» Generaleeiner Armee.
Generation (lat.), 1. Erzeugung,Fortpflanzung; 2. die von einem Stammezunächst entsprungenen Menschen, ei» Men-schenalter. — gcneriren, erzeugen, her-vorbringen. — generisch, geschlechtlich,zum Geschlecht gehörig; der generischeUnterschied, der Geschlechts,interschied;entgegengesetzt dem spezifischen. Siehe
generös, genereux (franz. sprich:sch eueres), großmüthig, edel, milde,freigebig. — Generosität, Großmuth,Freigebigkeit.
Genesis lgriech.), Entstehung, Ur-sprung eines Dings. — Daher bat daserste Buch Mosts diesen Name», weil esdie Schöpfungsgeschichte erzählt. — Ge-nethliaco», Gebnrkstagsgedicht. — ge-netisch , was zur Entstehung eines Dingsgehört. — genetische Rraft , Zengungs-kraft. — genetische Erklärung, dienickt bloß die unterscheidenden Merkmahleeiner Sache, sondern auch ihre Entstehungangibt.
genialisch (lat. b. 6enl»r), geistvoll.
— 'Genialität Geistesfülle, Geisteskraftim Erfinde», Schöpferkraft. — Genie(franz. sprich: Schenih), erfinderischer,schöpferischer Geist, origineller Kopf; gei-stige Schöpfn,,gskraft. Mebrh. Genie's.Ein Kraftgenie, ei» Schwindelkopf,ein Mensch von großen Fähigkeiten, aberohne gehörige Ausbildung, — Genie-lVesen , die Jngenieurkunst, das Artil-lerie- und Befestignngswese». — Genie-