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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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grundiren.

Bilder. zusammenstellen oder verbinden. —Gvuppirung, Zusammenstellung.

grundiren, l. besonders bei Anstrei-cher» und Farbenkünstlern, den Grund le-gen, gründen; 2. die Knpferplatte mitdem Gründungseise» aufackern.

Gruyöres , eine Act guten Schwei-zerkäses von Gruyeres, im Kanton Frei-burg.

Gryllus (griech.) , Thierräthsel, ge-schnittener Stein mit einer aus verschiede-nen Thieren zusammengefügte» Zignr.

Graphit llat-), eine Art zweischaali-ger versteinerter Muscheln, Greifstein,Greismuschelstein.

Guardein, Wardein, Münz- und Ge-wichtprobirer, Gelvichtfechker.

Guardl'alt, der Aufseher, VorgesetztelSuperior) eines Mönchsklosters.

6uar?,o lital.). eine Art Wassermalerei,wo die Farben ihr frisches Ansehen langebehalten, ohne eines Firnisses zu bedürfe».

Gubernante, guberniren, Gubev-natov, siehe Gouvernante rc.

Guelphen, siebe weifen-'

Guerido», (franz.), Leuchterstuhl,Leuchtersänle.

Guerillas, Streiftruppen in Spanien,welche plötzliche Ueberfälle machen, Land-stürmer.

Guide (franz. sprich: Gidh'), einWegweiser, Führer.

guetable (franz.), wachpflichtig. —guetiren, wachen.

Guignon l franz. sprich: Giniong),Unglück, hauptsächlich im Spiele.

GuLId-Hall (engl.), das Rath- oderStadthaus in London.

guillochiren, schlinge», mit verschlun-genen Zügen versehen. — Gulllochir-Maschine, Werkzeug, womit man Do-sen, Uhrgehäusen u. s. w. feinere und grö-bere Zeichnungen geben kann.

Guillotine lfranz. sprich: Gülljo-tinel, die von dem französischen ArzteGnillotin vorgeschlagene, seit 17Y2 inFrankreich, statt jeder andern Todesstrafe,eingeführte Köpfmaschine, durch welche manvermittelst eines Fallbeils, d. i. eines ausder Höhe herunterfallenden Beiles, ent-

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hauptet wird. — guillotiniren (sprich:güllj otiniren), mit der Köpfmaschine,mit dem Fallbeile hinrichten.

Guinee (engl.), eine englische Gold-münze , am Werth etwas mehr als einPfd. Sterling oder ein i-ouiss'o,', 6 Thlr.7 Gr.

Guinguet (franz. sprich : G a'ngeh),leichter Kamelot.

Gulilguette lfranz. sprich: Gängekt'),Kneipe, Laudschenke-

Guirlande (franz. sprich : Gir land'),Blumengewinde, Blumenschnnr, Blumen-kränze.

Guitarre (franz. sprich: Gitacr'),ein der Zither ähnliches Musikinstrumentmit 6 Saiten.

Gummata llat.), schleimharzige Ge-wächse, deren Düfte die Nerven stärken.— Gummi, Schleimhacz, klebriger,schleimiger Saft, der aus gewisse» Bäu-men und Stauden schwitzt, im Wasser auf-lösbar, aber nicht entzündbar ist. — Lu,n-!>u ewstwuin, Federharz, Katschu, oderKautschuk. — Summigutt, Gelbharz,zur gelben Malerfarbe, wie auch in derArzneikunst gebräuchlich. — gummös,dem Gummi ähnlich, gnmmiartig.

Gusto lital.), Geschmack. — gustösllat.), geschmackvoll, mit Geschmack <vomlat. (!u-t»5, der Geschmack.) — gustos«(ital-), geschmackvoll.

guttu opsca (lat.), der graue Staar. —»AU»« ssren», der schwarze Staar. — gutta1 -o-ace«, Kupferausschlag im Gesichte. —guttat,,>,, tropfenweise.

Guttural-Buchstaben, Guttura-len, (lat. litte,'ae gutturales), Kehlbuch-staben, die durch die Kehle oder Gurgelausgesprochen werden, nämlich ch, g,k, ä-

Syges, ein Lydiec, der sich vermit-telst eines Ringes, welcher die Eigenschafthatte, unsichtbar zu machen, von einemgemeinen Hirten bis auf den Königsthronsoll emporgeschwungen haben. Daher dieRedensart: Gyges Ring besitzen, al-les, was man nur wünscht, wie durchZauber, erlangen.

Gymnasium (griech.), eine höhere,gelehrte Unkerrichtsanstalt, worin Wissen-schaften oder auch Künste so weit gelehrt