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werden, daß die Studierenden hernach hin-länglich vorbereitet die Universitäten besu-chen können. Bei den Griechen war esein öffentliches Gebäude, worin anfänglichbloß Leibesübungen oder gymnastische Spielegehalten, nachher aber auch in Wissen-schaften und Künsten Unterricht ertheiltwurde. — Gymiiasiarch, Vorsteher ei-nes Gymnasiums — Gymnasiast, Schü-ler eines Gymnasiums. — Gymnastik,die Knust der Leibesübungen, die Fertig-keit. mancherlei Leibesübungen, welche demKörper Gewandtheit und Stärke verschaf-fen, theils selbst vorzunehmen, theils An-dere z» lehren, Turnkunst. — gymnasti-sche Uebungen, Leibesübungen. Leides-geschicklichkeiten, z. E- Laufen, Springen,Ziingen, Reiten, Tanzen, Zechten, Wer-fen w- — Gymnastikon , eine von ei-nem Engländer erfundene Maschine, dievermittelst der Hände und Füße bewegtwird, und im ganzen Körper, durch alleMuskeln und Gelenke eine sehr zweckmä-ßige Bewegung verursacht, — Gymno-sophisten , nannten die Grieche» die in-dischen Philosophen, weil sie, der Gagenach. unbekleidet einhergingen; sie leistetenauf die sinnlichen Vergnügen Verzicht. Vgl.
Brammen.
Gymnopteva sgriech.), Nachtflüglec,Insekten mit nackten, staudlosen Flügeln.
Gynäcea sgriech.), die monatliche Rei-nigung.
Gynäceum sgriech.), bei den Griechen,die cm Hintergebäude der Häuser zum Auf-enthalte der Weiber und ihres Gesindesbestimmten Zimmer: das Weibergemach,Weiberzimmer.
Gynäkokratie sgriech ), Weiberre-gierung, Weiberherrschaft, sowohl über denMann als über den Staat.
Gynäkologie, Gynäologie <gr.),Lehre der weiblichen Natur, Beschreibungder Weiber oder des weibliche» Geschlechts.
Gynandria, Gynandrien sgriech.),Zwitterblumen, worin die Staubfäden amStempel sitze».
Gyromantie sgriech.), eine Art desWahrsagens, vermittelst gewisser Kreise,welche der Wahrsager feierlich beschreibt,und in welchen er sich mit Beobachtunggeheimnißvollec Gebräuche einherbewegt. —Gyrus, Kreis. Windung. — gyros,gewunden, geringelt.
Ilttkeas-^opptis-Akte.
H.
Habens - cloi-pas-Acte slat.), eine mitdiesen Worten anfangende gerichtliche Ver-ordnung in der englischeil Jnstizverfassnng(vorn Jahr 16??), »ach welcher jedem alsBürger persönliche Freiheit zugesichert wird,nnd welcher zufolge jeder Verhaftete fordernkann, in Zeit von 24 Stunden verhört zuwerdet,, und, wenn er keines großen Ver-brechens überwiesen wird, gegen Bürg-schaft. frei gelassen wird.
bsbe-it -ibi <lat.), das mag er sich selbstzuschreiben.
dabei,! saa kat-i libelli, siehe jljbell.
habt! slat.), geschickt, tüchtig, anstellig.
— Habllität, Geschicklichkeit, Fähigkeit.
— habüttiren, geschickt Uiid tüchtig ma-chen. Sich habilitiern , heißt aufUniversitäten, durch eine öffentliche Dispu-tation die Befngniß erlangen, öffentlicheVorlesungen halten zu dürfen. seine Ge-schicklichkeit im Lehramke bewähren.
habjllire», kleiden. — Habit (franz.sprich: Abih), Kleidung, Tracht, Kleid.
hrzbitabel, bewohnbar. — Habitacu-lum. Wohnplatz- — Habitant. Bewoh-ner, Einwohner. — Habitatlon. 1-Woh-nnng; 2. das Recht, cn eines Ander»Hause zu wohnen.
habituell (franz.), gewohnt, was zurGewohnheit, zur Fertigkeit, zum Bedürf-nisse geworden ist, eingewurzelt, geläufig.
— Habltiide (franz.). Habitus slat. ,
1. Fertigkeit, Gewohnheit; 2. Leibesbe-schaffenheit, Eigenschaft, Haltung.
Hableur (franz. sprich: Hablöhr),Prahler.
Hachis sfranz. sprich: Haschih). ge-hacktes Fleisch. — hachiren. 1- hacken;
2. rauh machen, schraffire», kreuzweiseSchattenstriche machen.
Hades sgriech.), Unterwelt, Todten-reich. Vgl. Vrkus-
Hadschl oder Hagi stürk.), 1. ein tür-kischer Pilger, der seine durch die Religionvorgeschriebene Wallfahrksreise uach Mekkagemacht hat; 2. ein griechischer oder arme-nischer Christ, welcher nach dem heiligenGrabe zu Jerusalem gewallfahrket ist-
hämagogisch sgriech-), blnttreibend;z. B. die goldene Ader befördernd.