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das besonders in Persien, doch auch hieund da in Europa gefunden wird; es hatdie Eigenschaft, daß es eine Flamme vonferne her anzieht, und nicht wieder gelöschtwerden kann, wenn es entbrannt ist; 2.die künstliche ist eine chemische Zuberei-tung aus dem Weingeist« vermittelst derSäuren; eine weiße durchsichtige Flüssigkeitvon sehr starkem Gerüche, ungemein leicht,fluchtig und entzündbar; wird auch Aethergenannt. Sie hak den Namen allemal vonder Säure, deren man sich bei der Zube-reitung bedient; die bekannteste ist die durchSchwefelsäure erhaltene, die Bitriol-Naphtha-
Napoleon, dlspolco» 6'or, Nameeiner Goldmünze zu 2» Francs.
Narciffus, Narciß (griech.). i- nachder Fabellehre, ein schöner griechischer Jüng-ling, der, als er einst zufällig seine Ge-stalt in einer Quelle erblickte, in sich selbstverliebt ward und nun als Opfer der Lei-denschaft dahin welkte, von den mitleidigenGöttern aber in eine Narcisse verwan-delt wurde; 2. ein von seiner Schönheiteingenommener, in sich selbst verliebter,selbstgefälliger Geck.
Narben lgr- lat>), 1. mehrere wohl-riechende Gewächse, wie besonders der La-vendel und Berg-Baldrian: 2. wohlrie-chende Oele, Salben.
Narhiral. Narwal, See-Einhorn,ein dem Walisisch ähnliches Thier.
Narkotika lgriech.), Schlafmittel, Ein-schlaferungs-, Betäubungsmittel. — nar-kotisch, einschläfernd, betäubend, unddadurch schmerzstillend.
Narrata (lat.), erzählte Dinge, oderdie angeführten näheren Umstände einerBegebenheit.
nasal (lat.), zur Nase gehörig. —Nasallaut, 1- ein durch die Nase tönen-der Laut, Nasenlaut. Nasenbucbstabe, z. B-N, M; 2. das Nasal bei den Orgel»,eine Flötenstimme. besonders das sogenanntekleine GemShor» von l 1/2 Fuß Ton; auchNasarbe, Nasat, und Nasat-Flötegenannt. — Nasalia, Schnupf-, Niese-mittel.
Natagai, ein Gott der Tartare», wel-che» sie für den Herrn der Erde und allerCreaturen halten-
nllturn, in nnturn.
dlawi-5, Kawlicia, Natalicken (lat.),
1. eigentlich: Geburtstage, Gebnrtskags-schmäuse; 2. die Sterbetage der Heiligenund Märtyrer.
Nation (lat.). Volk, Völkerschaft.—national, nationell. was einem ge-wissen Volke allein zukommt, volkseigen,volkäthümlich. — National-Eharakter,Landes- oder Volksdenkart. — Natio-nal-VersammlunA, National-Lon-vent, eine Versammlung von Abgeordne-ten des Volkes, das Wohl desselben z»berathen und in seinem Rainen Beschlüssezu fassen und Einrichtungen zu machen. —National« Truppen , die aus Einge-dornen bestehenden Truppen. — Natio-nal (Darbe, die Landmiliz, Landwehr;die Mannschaft, welche nicht ein stehendesHeer bildet, sondern im Notbfalle unterdie Waffen tritt. — National-Insti-tut hieß zu Paris die in der Revolutions-zeit aus der ehemaligen königliche» Akade-mie der Wissenschaften und Künste hervor-gegangene, große gelehrte Anstalt, die unterNapoleon den Namen kaiserliches In-stitut erhielt, und seit der Wiedereinfüh.rung der Bourbone wieder zu ihrer ur-sprünglichen Form zurückgeführt, das In-stitut heißt. — nationalisiren, einemVolke beigesellen, einbürgern, zum Landes-find annehmen, das Lai,brecht geben. —Natioiialistrung , Verbnrgernng, Land-rechts - Ertheilt,ng. — Nationalität,Volksgeist. Volksthü'mlichkeit, Eigenthüm-lichkeit eines Volkes.
nativ llat.), 1. eiiigeborc», gebürtig;
2. angeboren, ursprünglich. — Nativität.Stand der Gestirne in der Stunde der Ge-burt eines Menschen. daS Geburtsverhäng-»iß. — Einem die Nativität stellen,heißt ihm, nach dem Stande der Gestirnebei seiner Geburt sein künftiges Schicksalvorhersagen; daher ein Nativitätsteüer-(S- Horoskop.)
Natolien, Kleinasien.
Natron, Natrum (griech.), mine-ralisches Laugensalz, Bestandtheil des Koch-salzes neben der Salzsäure. — Natrium,Natronium, metallische Grundlage desNatron.
, in nnlurn (lat.), in der Natur,z. E- den Zehnte» und Grundzins in n»-tnr- 1 , d. h, an Früchten, nicht in Geldbezahlen. — dialui-» ».uur.i»» sPhilos.),