Polysarkie.
Wiederholung eines Wortes mit veränder-ter Endung.
polysnrkie lgriech.), Wohlbeleibtheit,Vielfleischigkeit, (auch P olyso mati e).
Polyspast lgriech.), Flaschenzug, Zug-ivinde.
polyspermir! lgriech.). Samenfülle.
polysyllabuin (griech ), ein vielstl-biges Wort.
Polysyndeton lgriech.), das Häufender Verdi,idiingSivörter in der Rede, z. B.ihm lei Preis und Ehre und Ruhm undDank!
polytechnisch (griech.). viele Künsteund Wissenschaften umfassend. So sagtman: polytechnisches Institut, po-lytechnisch« Schule.
Polytheismus lgriech.), Vielgötte-rei, Klaube a» viele Götter, im Gegen-satze des Monotheismus, d. h. desGlaubens a» Einen Gott; Anbetung vie-ler Götter. — polytheisi, der vieleGötter glaubt und verehrt. — polythei-stisch . zur Vielgötterei gehörig.
Polytoinie lgriech.), vielgliederigeEiniheilung. Vgl. Dichotomie-
Polytrophie lgriech.) Uebernäbriing.— polytrovhisch, >. stark genährt;
2. all;» nahrhaft.
Pomade, Pommnde lfranz.i, i.(eigentlich: Obstsalbe), Haarsalbe; auchSalbe gegen Hanrübcl; 2. in der Studen-tensprache: Bequemlichkeit. Behaglichkeit,Ungestörtheik. So: in aller Pomma-de. mir der höchste» Ruhe, Behaglichkeit;
3. Sprung über ei» Pferd. indem mansich am Sattelknopf halt. — pomadi-ren, mit Pomade einschmieren, behaar-salben.
Pomestnen. pommestnen (franz.vom lak. puni.e 8,nae>, Apfelsinen, slisiePomeranzen, die zuerst aus Sina kamen,mit gewnrzkafier süßlicher Schale und suß-sanerlichcm Safte.
poinoritim (griech.), das Weichbild,der Raum in oder außerhalb der Mauer»einer Stadt, wohin niemand bauen darf;der Zwinger; Gränze; Ziel, das nichtüberschritten werden darf.
pomolog lgriech), Obstkenner. —Politologie, Obstknnde. Obstlehre. —
Ponticcllo. 407
pomologisch . zur Obstknnde gehörig, siebetreffend. — pomourr, t. nach derSötterlehre der Römer, die Göttin derGarlenfrüchte, des Obstes; 2. Beschiel-düng der Gartenfrüchte.
Pomp llat. >. feierliches Gepränge,Pracht bei feierlichen Auszüge». — pom-pös, pomphaft, mit Pomp bealeitet.prachtvoll, feierlich. — pomphser 6ltyl,hohe, schwülstige Schreibart. — pompo-olital.), i» der Musik: prächtig, feierlich.— Pompeji, steke Herkulaiiische Al-terthümer- — Pompoiis. Ponpons(franz.), 1. eine Gattung seidener, mitGold »nd Silber durchwirkter Blume»,zum Putze der Frauenzimmer; 2. Koof-zierde. Huppe auf Soldatenbüken; 3- Re-genspund, zur Sicherung deS Gewehresvor dem Rege».
Pompier (franz.), Pumpenmcister.ponceau lsranz. sprich: Pongßoh),das Hochro-H, Klatschroseuroth.
Poncho, ostind. baumwollener Mantel,ponciren lfranz.l, 1. durchstaube»,durchstochene Zeichnungen mit Kohlenstaubbedecken; 2. mir Bimsstein abreiben, glatten,ponctuell (franz.), pünktlich,l ponderal'ol (lat.), Ivägbar, ivaS manwagen kann. — Ponderadilie», wag-bare Körper. — Poilderadilität, Wag-barkeit- — poilderatio» , I.Abivagung;2. Erwägnng; in der Malerkunst, dasGleichgewicht in der Stellung einer Aigur.ponderiren, >. ivage». abwägen; 2.erwäge». — ponderos, geivichlig, wichtig,pömtenz, stehe S. 403.
I-UNS a-invruin (tat ), Eselsbrücke, Er-leichkerungsmittel für Unwissende.
poiltac, pontak, eil, dnnkelrolherfraiizöstscher Wein <nach einer Stadt glei-chen NamenSI.
I'oat levir (franz. sprich: Poiig le.wid>, Zugbrücke. — Uoni lournnul (sprich:Pong turi, ang), Drehbrücke. Brücke,die gedreht wird, und so die Stelle einerZugbrücke vertritt. — Pont vvl,>„> fsprich:Pong wolang), fliegende Brücke.
ponte (franz.), Herzaß, Rautenaß imfranzösische» Kartenspiel.
poilticello tital. sprich: Ponti tschel-lo), der Steg an Saiteninstrumente».