408 pontilex maximus.
kaoiikex luK^imus (lat.), Oberpriester,erster Bischof, Papst. — Pontisicale, einKirchenbuch, in welchem die Verrichtun-gen eines Bischofs verzeichnet sind. — poil-tificalten, bischöfliche, priesterlich« Klei-dung; Amtskleidung. — i„ poniiücaiibus,in der AmtSkleidnng. — Pontjstcat,Oberpriesterivürde, Papstwnrde-
Pontons sfranz. sprich: Pontong,v. lat. >>onto»e-i)- eine Art kleiner, ausKupfer, Etsenblech oder auch aus Hol; ver-fertigter Schiffe, welche von den Armeenmitgcführk werde», um, indem sie zurUnterlage dienen, Schiffbrücken über einenFluß zu schlagen. — pontouiers . dieSoldaten, welche Pontons oder Schiff-brücken schlagen, Brückner.
pontinische Günipfe, ein morasti-ger Landstrich im Kirchenstaate.
i><>»iu.-i Uuiixus (lat-), das schwarzeMeer.
ponzkne» , eine Art größerer Zitrone».
Poprinz"), Schreckbild. womit manKinder in Furcht setzt.
Pope (rüst-), Geistlicher, Priester inder griechische» Kirche.
poplitisch lgriech.), kniekehlig, dieKniekehle betreffend.
Populäre lfranz. sprich : P o p ü la h ß'),das gemeine Volk. der Pöbel. — popu-lär llat.), populär, t. volksmäßig;2. gemeinverständlich, für jedermann fast-lich , den Begriffe» und Einsichten des Volksangemessen; Z. gemeinnützig; 4. herablas-send, leutselig. Z. E. ein populärerMann, der sich zu dem gemeinen Volkeherabläßt, und sich ihm durch seine Freund-lichkeit gefällig und beliebt macht. — Ei»populärer Vortrag, der allgemeinfaßlich ist. — Popularität, 1- Volks-ton, Volkssprache; Herablassung zu denVolksbegriffen. Gemeinfaßlichkeit, Ver-ständlichkeit; 2. Leutseligkeit, Areuiidlich-keit, Gefälligkeit gegen daö gemeine Volk ;Z. Bolksgunst. — csich) popularisiern,t.sich zu den Begriffen und der Fassungs-kraft deS gemeinen Mannes herablassen:2. sich dem Volke gefällig machen. — Po-pulation, Bevölkerung. — populiren,
*> Schwenk leitet es von popeln, po-Pern, Popen: schnell anklopfen, ab.
portativ.
peupliren lfranz. sprich: pöpliren),bevölkern. — populos , volkreich.
Poren, pori lgriech.), die Schweiß-löcher, wodnrch der Körper ausdünstet. —poros , mit Schweißlöchern versehen, lö-ckierig, sctnvammariig. — Porosität,Löcherigkeit, Schwammartigkeit, die Eigen-schaft der Körper, vermöge welcher siekleine Löcher oder Oeffnunge» haben.
porisnia (griech.1, Folgesatz. Mehrh.porisniata oder Porisnien- — Po-risiik, Schlußsatzlebre, Lehrsatzherleitung,pornie lgriech.), Hurerei,porocele lgriech.), ein Hartbrnch,ein aus Verhärtungen entstandener Bruch.
poroticun« lgriech), VernarbungS-Mittel.
Porphyr lgriech.), Purpncstei», einesehr harte Steingakkung, die aus Feld-spath besteht, worin Krystalle von Quarz,Hornblende eingemischt sind, »nd welche zuGesimsen, Fußböden ». s. w. gebrauchtwird. — Porphyrisnia, Scharlachfieber.
porrve lfranz. b. lat. pooi'iim), derzahme oder sogenannte spanische Lauch.
porrigiren llat.), darreichen, dar-bieten-
Port llat. poi'tnz), I. ein Hafen, See-hafen; 2. Ort der Nnhe, der Sicherheit,Zufluchtsort.
portage lfranz. sprich: Portahsch'),ein bestimmtes Gewicht an Waaren oderGepäcke. welches jeder Offizier und Ma-trose anf einem Schiffe frei hat; Freige-päck; anch daS Recht, Beilast laden zudürfen.
Portal lneulat.), eine mit Verzierun-gen versehene Huuptihüre, ein Prachlthoc-portameilt. poriomenio ,Ii voco (ital-sprich: Wohtfche), in der Musik, dieGeschicklichkeit des Sängers, einen Ton anden andern so anzuschließen, daß nicht diegeringste Unterbrechung zwischen den Tönenzu bemerken ist; das Tragen der Stimme,daS allmälige Hingleiten der Stimme vonTon zu Ton.
Portale» lital.), in Seehäfen undHandelsstädten. Verzeichnisse der täglichankommende» Waare» so wie der Empfän-ger derselben.
portativ - tragbar, was getragen wer-den kann. — Portativ , Taschenbuch.