sientrmäo.
-ilenianilo (ital.) fMltsik), zögernd, indie Länge ziehend- — .-»--»toio, mit einemTone, welcher Schmerz ausdrückt, weh-müthig , kümmerlich.
Steiltor 1. der Name eines griechi-sche» Fürsten bei Homer, der eine unge-wöhnlich starke Stimme hakte, womit ervor Troja fünfzig Männer zu überschreie»vermochte; daher: 2. ein gewaltiger Red-ner oder Schreier; und: Stentorstimme,eine ungewöhnlich starke Stimme. — steil-torisch, schreiend, überlaut, donnernd.
Stercoratio» (lat.), Düngung, Be-mistung. — stercoriren , düngen.
Störe (franz. sprich: Stähr), dieEinheit deS Raummaßes, besonders fürtrockene Körper in Frankreich, gleich einemKnbikmötre. LaranS sind andere Wörtergebildet, wie Döca störe, Maß von10 StöreS; Hecto störe, Maß von lvvStöres ii. s- w-
Stereogrnphie (griech.). Körper-zeichnung, die Kunst, die Figuren festerKörper auf einer Fläche vorzustellen, imGegensatze von Ichnoyraphie. <Siehediele» Artikel.) — Stereometrie, AnS-mesiung deS körperlichen Inhalts fester Kör-per, Körpermessung. KörpergehaltSmessung;ein Theil der Geometrie. — stereome-trisch, zur Körpermessung gehörig. —Stereotomie, die Kunst, dichte Körperzu trennen, Lehre von dem Durchschnittedichter Körper.
Stereotype» (griech.), feste, festste-hende Druckschriften, welche nicht aus ein-zelnen Buchstaben zusammengesetzt sind, son-dern ivo jede Blatkseike anS einem einzigengegossene» Stücke besteht, also, daß ohnebedeutende Abnutzung der Form eine unge-heuere Menge Abdrücke gemacht werdenkönnen, von dem Franzosen Didot demJüngern erfunden. — Stereotypen-Druck, Druck mit feststehender Schrift,Festschrift. — siereotyplsch , I. mitfeststehender Schrift; 2. »»eigentlich vonAllem. dessen formelle Seite unabänderlichzu sei» scheint, von stehenden Formen undFormeln <alS Vorwurf).
steril l lat. >, t. unfruchtbar; 2. dürr,
') Stcvven, weite, unbewohnte nnb un-fruchtbare Ebenen, Wüsten, Heiden, die höch-stens ats Weideplätze dienen.
Stigma. 507
mager, unuütz, leer, gehaltlos. — Ste-rilität, l. Unfruchtbarkeit; 2. Zwecklosig-keit, Gehaltlosigkeit.
Sterling , eine englische, ehemals wirk-liche , jetzt aber bloß eingebildete Münze inEngland, wornach gerechnet wird. EinPfund Sterling gilt etwas mehr alsist (Zürcher) Gulden. Es hält 2l> englischeSchillinge.
Sternum, das Brustbein,
Steriiutrrtion (lat.), das Niesen. —Steriiutatorium, Niesemittel. —sicrnutcitiv, Niesen erregend.
Stethoskop (griech.'s. in der Heil-künde, ein Brnstsoäher, Hörwerkzeng zurPrüfung der Brusthöhle und der Brust-krankheiten-
Stewart, Steward (engl.), sprich:Stnärd). in England, der Oberrichter,einer der höchsten Reichsbeamten.
Stheilie lgriech. ), Stärke, Vollkraft:dann besonders derjenige Zustand deSmenschlichen Körpers, da die Lebenskraftin einem hohen Grade thätig ist, Ueberflußan Lebenskraft. Der Gegensatz ist?lsthe<»ie. (Siehe diesen Artikel und Hyper-stbeiite.) - sihemsch, vollkrasiig. —siheiiische Rraiikheit, bei welcher dieLebenskraft oder die durch Reize hervorge-brachte Erregbarkeit übermäßig groß ist. —siheiiislren, kräftigen, die Lebenskraftvermehren, erhöben.
Stihlall'e», aus Spießglas (sUdlnni,lat,), bereitete Heilmittel.
Stlchomailtie (griech.), eine Wahr.sagung durchs LooS. Mau schrieb Verseaus den sibyllinischen Büchern auf Zettel,mengte sie durch einander, und zog einenheraus, um sein zukünftiges Schicksal zuerfahren. Dieses Wort wird auch auf daSVerfahren derjenigen angewendet, welchedie Bibel aufschlagen, um durch den erstenihnen i» die Augen fallende» Spruch ent-scheiden zu lassen, was in dieser oder jenerBeziehung zu thun sei, — stichomail-tisch, zettelwahrsagerisch.
Stichometrie (griech ), Reimmessunz,Reimmeßkunst. — siichometrisch, reim-abmessend.
Stigmrr (griech.), 1. Malzeichen, be-stehe es in einem bloßen Flecke», einer