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Synkretismus.
Synkretismus (griech.), Verein!-gungSsuchk, Bestrebe», verschiedene An-sichren. Systeme (philosophische oder theo-logisckie). zu vereinigen, GlaudenSmengerei.
— Synkretist, Vereiniger entgegenge-setzter Ansichten. GlaubenSparteien. — syu-kretislisch, ernigend, mengend.
SynkrislS (gri«ch->, Vergleichung;vergleichende Beurtheilung. — syukrirtisch, vergleichungSiveife.
Synocha sgriech-1. das entzündliche
chus, das gastrische, gallige, mit Adyna-mie verbundene Fanlfieber ((<->->».- puwni-,).
Synode. Syuodus (griech.), Ver.samnilung oder Zusammenkunft der Geist-lichen zur Berathung über kirchliche Ange-legenheiten , Kirchenversammlung. — DerName Schulsynode bezeichnet eine Der-sammlung der redrer eines Landes, einerProvinz. — Synodal-Acten , Ver-handlungen der Synode^ oder Schriften,die auf die Synode Bezug Koben. — sy,nodischer Monat, Zeit von einem Neu-mond bis zum andern <24 Tage, t 2 Stun-de». -ii Minuten).
Synonyma, Synoiiymen (gr.),siniiverivaiidie Wörter. — Synonymik,Siiiiiverivandlschasc. — synonyni , sy-nonymisch. sinnverivandk. — Syno-nymik, SiiinverivandtschaftSlehre, Erläu-terung sinnverwandter Ausdrücke.
Synovsis < griech. I, Ueberblick. —synoptisch, übersichtlich. — Synop-tiker, der auf die übersichtliche Darstel-lung halt. — Alle diese Ausdrücke werdenam hüufigsten von der Behandlung derEvangelien gebraucht, wonach sowohldie gleichlautenden als die abweichendenBerichte der Evangelisten neben einandergestellt, und meist auch der Versuch ge-macht wird, die letzter», so viel als mög-lich, in Harmonie zu bringen.
Synosieoloczie (griech.), Knochcnvcr-bindnngölehri, Gelenklehre. — Synoste-otomic, Zergliederung der Gelenke.
Synovia, Gelenkwasser, Gelenkschleim.
— synovial, Gelenkwasser enthaltend.
Syntaczma tgriech.I, Sammelwerk,
worin allerlei zusammengetragen ist. —Syntax, in der Sprachlehre, die Lehrevon der Wortfügung, oder von der Ber-
systaltisch.
bindung der Wörter zu Satze». — syn-taktisch, zusammenstellend, wortfügenv.
Syntektikopyra (griech ), Zehrsieber.— syntettisch, auszehrend. — Syn-texis, das Auszehren, die Schwindsucht,Dörrfucht-
Synthema (griech.), >. verabredetesZeiche»; ei» Spruch, den man fast wieein Räthsel errathe» muß; 2. Vertrag. —synthematisch, auf einer Uebereinkunftberuhend, einem Vertrage gemäß. —Gynthematographie , Geheim - Zei-chenschrift.
Synthesis. Synthese tgriech.), 3».sammensetzung; z. B- Verbindiing derGrundstoffe einer Substanz; Zusammen-setzung der Begriffe. — synthetisch, zu-sammensetzend, verbindend. — Synthe-tische Methode, dasjenige Verfahrenin einer Wissenschaft, daS vom Allgemeinenzum Besondern, von den Gründe» zu denFolgen übergeht; im Gegensatze der ana-lytischeil Methode (siehe diesen Arki-kel). — synthetisches Urtheil ist einerweiterndes Urtheil, in welchem daS Pra-dicat ein Merkmal enthalt, daS nicht schonin dem Begriffe, der im Subject einhal-ten ist, liegt, z. B. die Lust ist schwer.
Syphilis (griech.). die Lustsenche- —syphilitisch, lustsenchig. Vgl. vene-risch.
SyrigiNUS (griech.), Ohreiibrauscn.
Syrinx (griech.), >. eine Pfeife ausniedrer» . Anfangs 7 Rühre» , k-almen vonSchilfrohr; 2. Fistel. Daher: Syringo-tomie, das Aufschneicen einer Fistel. —Syrin goronl, ei» dazu dienliches Messer.
Syrmäa (griech.), Brech- und Ab-fühl nngSmikkel.
Syrken, Sirte» (griech.), Klippen,Sandbanke. Untiefeil im Meere; im Al-terthume vornehmlich zwei gefährliche Klip-pen an der nordafrikanifcheu Küste.
Syrup (arab. 8e,-i,p>. ein mit Zuckerbis zur Houigdicke eingekochter Saft ausPflanzen, Blumen oder Fruchte»; Zucker-dicksask.
Gyssttlen (griech.), Gesellschaftömahle.
syilaltisch (griech.). zusammenziehend,zurücktreibend, herzbeklemmend. (Bergl.Sysiolc)