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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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tecle.

Tellus

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— 1'rrminuL teelinic«» ( lat.), ein Kunst'ausdruck. — Technologie, Lebe« vonden Kimsten und Handwerken, Gewerb-kunde; die Wissenschaft von der Berarbei-tung und Veredelung der Naturprodukte.

— technologisch, gewerbkundig, kunst.geschichtlich. — Technopaynion, Kunst-scherz, kiinstlich« Spielerei, Gedickt, uiwelchem die Anfaiigsduchstabeu jedes Verseseine Bedeuknug haben.

i-rie (lat.), verdeckt, heimlich, unterder Hand.

Tortur slat.). die Bedeckung, beso».derS das Papier, womit das Wachs ver-deckt und das Siegel darauf gedruckt wird,Siegelpapier.

Te T>eum. eigentlich: r- i)«>,»> i.i„-samur (das, lat.), das Lied: Herr Gott,dich lobe» wir :c.

tediös, siebe tndiös-

teyiren t lat.). deck«:,. verdecke», ver-hehle». — TegumtNt, Decke.

Teint (franz. sprich: Tang), Gesichts-färbe, Hautfarbe. — Teintüre (sprich:Taiigliihr'), Farbe. Anstrich; eine T —von Gelehrsamkeit, ei» Anstrich u. s. w.

Tcfer (der), der griechische DichterAnokreo», voi, Teos, Stadt in Jonien.Daher: „deS Tejers Leier."

Tekinarsls Tekinarse (gr), Muth-maßung über die verborgenen KrankheitS-anzeigen.

Teknologie (griech.), Kindecerzeiiguiig,auch Teknopo'ie genaiiuk.

lettisch (griech.), schmelzend.

Tektoink (griech.), die Kunst, aufmetallene» Gerathen Bildwerke anzubringen.

Telnnione» , Tragsäule» , mäin,lieheBildsäule», die ei» Gebälk tragen.

Telegraph (griech). Fernschreib«.Maschine, eine von dem französischen I».geiueur Ehappe in Paris 17SZ erfundeneMaschine, um durch Zeichen Nachrichtenin die Fern« gelangen zu lassen- Aufeinem weit sichtbare» Gebäude ragt «ineeiserne Stange empor, auf welcher «inWagebalken ruht, an dessen beiden Endenwieder Lineale angebracht sind. All« dieseTheile könne» nun mannigfaltig« Stellun-gen gegen einander einnehmen, und zurBezeichnung von Buchstabe» sowohl als

ganze» Wörtern dienen. I» den niuestenZeiten sind, besonders in Preußen, Zahlenals Zeichen gebraucht worden, indem vonden Seitenarme» der langen Stange dererste die Einer, der zweite die Zehneru. s. w. bedeutet. Man hak sogar elek-trische Telegraphen erfunden, beiwelchen Drahte unter der Erde fortlaufen,und durch Elektrisirung auf entfernte Punktehin so wirken, daß sie in Verbindung mitgewissen Zeichen Nachrichten fortpflanze».Hier kann weder Nebel noch Regen dieMittheilung störe». — telegraphisch,auf die erwähnte Einrichtung sich bezie-hend. z. B. eine telegraphische Nach-richt, eine durch eine» oder mehrere Te-legraphen mitgetheilte Nachricht. — Telesgraphle, Telegrnphik. Fernschreibe-kunst, Lehre von der Einrichtung der Tele-graphen.

Ttlelalt'e (griech ), Fernsprache. —Telelril, Fernrufer, Sprachrohr. (Mansagt auch: Telekal. von xaXeir-. —Zudem bezeichnen Telephrasie und Tele«phoilte die Zecnsprechkunst.)

Teleologie (griech.), Zwecklehre, dieLehre von den Endzwecken der Ding« inder Einrichtung der Welt- — teleolo»glsch, die Zwecklehre betreffend, von denZwecken hondelnd.

telephisch (griech), schwecheilend,bös - eiterig.

Teleskop» Telescov (griech.), einSpiegelfernrohr, Seberobr. durch welchesmau entfernte Dinge deutlich und sehrvergrößert sieht.

Telesphorus, Telesphor (griech.),der Gott der Genesung.

te! est »olre plslrlr (franz.), so gefällt,beliebe es uns, dieß ist unser Wille.

Telliiieil > Tellmuschel» , Soniieninu-fchel». — Telllittte», versteinerte Mu-schein dieser Art.

Tellus (lat ), Erde. ehemals die Göt-tin der fruchtbringenden Erd«. — tellu»risch, irdisch, auf die Erde sich bezie-hend. — Tellurium, eine Vorrich-tung, welche die Bewegung der Erde umdie Sonn«, und diejenige des Mondes umdie Erde darstellt.— Tellur, ein zinnfarbigeSMetall, und zwar das leichteste von allen.-- Telluristiius, die Eigenthümlichkeiteines lebende» Wesens, wouach es von