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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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1 öle, T6te (franz. sprich: Täht'),der Kopf, die Spitze. — röte bieten,die Spitze bieten, sich widersetzen, sich ent-gegensetzen. — !> >« >öt-, an der Spitze,vorn an. — löte t> löte (sprich: Täht'a T ä h t'), Unterredung unter vier Augen,geheime Unterhaltung.

Tetrachord (griech.), ein Musik-instrument mit vier Saiten.

Tetradynamien (griech.). Gewächse,deren Blüthen vier lange und zwei kurzeStaubfäden haben.

Tetraödron, Tetraeder (griech.),Vierflach, ein von vier gleichseitige» Drei-ecken eingeschlossener Körper.

Tetraetie (griech.), Zeitraum vonvier Jahren.

Tetragon (griech.), «in Viereck.

Tetragrammaton (griech.), heisst derName Gottes, weil er in mehreren Spra-ehe», wie in der unsrigen, auS vier Buch-staben besteht, z. B. hebräisch n-xn (S--dorsb), (griech.), Leu, (lat.),

Die» (franz.).

Tetragynien (griech ), Gewächse, de-ren Blüthe» vier Staubwege haben.

Tetrameter (griech.), ein jambischerVers von acht Füßen, Vers von vierDoppeliamben.

Tetrandrien (griech.), Pflanzen, de-ren Blüthen vier gleich lange Staubfädenhabe».

tetrapetalisch, vierblätterig, mit vierBlumenblättern. — tetraphyllisch, vier-dlätterig, mit vier Kelchblättern.

Tetrapla (griech.), eine Bibelüber-setzckng in vier Sprachen.

Tetrapoba, Tetrapoden (griech.),viersüßige Thiere. — Tetrapobolithen,Versteinerungen von viersüßige» Thieren.— Tetrapodologie , Lehre von denvierfußigen Thieren- — Tetrapodic, dieVierfüßigkeik der Verse.

Tetraptere» (griech.), Vierflügler.

Tetrarch (griech.), Viecfürst. Be-herrscher des vierten Theiles eines Landes.

Tetrasiichon (griech.) . ein vieczeili-ges Gedicht. — Tetrasirophon , einaus vier Strophe» bestehendes Gedicht.

Teut, siehe Tutsis. — Teutonen,

Theater.

ein Völkerstamm der alte» Deutsche»; da-her: teutonisch. Klopstock nennt dieDeutsche» oft: Teutons Volk, Teu-tons Söhne.

Texis (griech.). 1. Schmelzung; 2.Auszehrung.

Texttlat.), t. Grundsprache, Urkunde,Hauptscknift. im Gegensatze der Anmerkun-gen. So sagt man: der Text des Vir-gil, die Verse dieses Dichters, ohne Rück-sicht auf die darunter stehenden Erläute-rungen; 2. Grundspruch, eine Stelle derheiligen Schrift, über welche gepredigtwird. — einen« den Text lesen, einemderbe, ernstliche Verweise geben.

Textur (lat.), das Gewebe, Gefüge.

Thalaffo»ieter(griech.)eigenilichMeer<mesiec, Ebbe- und Zlukhinessec-

Thalia (griech.), I. eine der nennMusen, diejenige des Lustspiels; vaherThalienS Priester, Priesterinnen,Schauspieler. Schauspielerinnen; 2. eineder drei Grazien.

Thalmud, siehe Talmud.

Than. Thaue, alter schottischer Ehren-name, ungefähr so viel als: Baron.

Thanatos (griech.), der Gott desTodes; auch der personificirte Tod; lat.Mors. — Thanatologie, Todeslehre,Lehre von der Natur des Todes und vondem Zustande der Todten.

Thara, siehe Tara.

Thaumatologie (griech.), die Wun-derlehre, Lehre von den Wundern. —Thaumatomachus , Wunderbestreiter.— Thaumaturg, Wundcrthäter, Wun-dermann. — Thaumaturgie . Wnndec-ihäiigkeit, Wttnberchnn. — thaumatur»gisch , wunderkräftig.

Theagog (griech.), ein Götterbe-schwörer.

theandrisch (griech.), gottmenschlich. —Theanthropos,Theanthrop (griech.',Gotkmensch (Christus). — Theanthroporlogie. die Gotkmenschlebre, die Lehre vonder Bereinigung der Gottheit und Mensch-heit in Christus.

Theater (griech.), die Bühne, Schau-bühne, der Schauplatz. — Theater-Coup, Bühnenstreich, überraschende Hand-lung. — theatralisch, zur Bühne ge,