Thecttiner.
hörig; schauspielmäßig. — 'Lhealrmn a->->-wniicnn', Zergliederuiigsbühne; Gebäudeoder Zimmer, wo menschliche Leichnamevon Wundärzte» geöffnet und theilweiseerklärt werden. — Theatromanie , u».sinnige Liebhaberei für das Theater.
Thentiner, Klosterordensleute, vondem Orte ihres Stifters, dem Pater La-ra ffa , Bischof zu Theake, nachmaligemPapste Paul IV., die, im völligen Ver-trauen auf die Vorsehung, iveder liegendeGründe, »och gewisse Einkünfte besitzen,auch »ichkS verlangen dürfen, sondern mitdem zufrieden sein müssen, was ihnen dieMildthätigkeit freiwillig gibt. Sie ver-pflichte» sich neben den gewöhnlichen Mönchs-gelübden zum Predigen gegen die Ketzer,zur Seelsorge, znc Pflege der Krankenund znr Begleitung der Missethäter. Esgibt auch T b ca ti n ec-N o n n e n.
Thee -boe (Thecbuh) , brauner Thee,im Gegensatze von Thee verd (sprich:wer), grüner Thee (Haysan). — 'l'kc6-in.--.int (sprich: Tbee dangsang), eineTheepartie, Abendgesellschaft, worin Theegetrunken und getanzt wird.
Theismus (griech.), I. Glaube aneine» Gott (dem Atheismus entgegenge-setzt: ; 2. Glaube an einen persönlichen Gott(Seg. v. Pantheismus). — Tbeisr,ei» Gottbekenner; ein an einen persönlichenGottTlaubender. (Vgl. Deismus,Deist.)
Tdclematologie (griech.), Lehre vomWillen.
Theilt!« (griech ), Brustwarzenentzün-düng. — Theloncus, Anschwellung derweibliche» Brust; Brustwarzenfchwellnug.oder Geschwulst.
The«,a (griech ). l. Hauptsatz, derGegenstand einer Rede oder Schrift; Haupt-gedanke eines TonstückeS; 2. (auch ri-ö-„e,fran;.), Aufgabe, Schulaufgabe, Uebung.
Themis (griech.), die Göttin derGerechtigkeit, bei den Griechen; sie wardie Tochter deS UranoS und der Gäa , undwurde abgebildet als Jungfrau mit schar-fem. ernstem Blicke, oder mit verbundenenAugen, mit Zepter und Wage. — Achü>(er und Diener der Themis sinddie Rechksgelehrten und Richter.
Theodicee (griech.), Rechtfertigungder göttliche» Vorsehung und Weltregierungwegen der in der Welt herrschenden Uebel. ,
Theorbe. 522
Theodolit, Theodolith , ei» sehrgenaues Instrument zu geometrischen Ler-Messungen, mit Zernröhre und Bussoleversehen.
Theognosie (griech.). Gotkeserkenntniß.
Theogonie (gr.), Götterlehre, welchedie Entstehung und Geschlechtsregister dererdichteten Götter zeigt.
Theokratke (griech.). 1. Kottesherr-schaff; diejenige Regiernngssorm, wo Gott»»mittelbar regiert, wie die Juden ihreStaatsverfassung betrachteten; 2. Priester-herrschaft, Herrschaft der Priester als un-mittelbarer Diener GotteS.
Thcolntrie (gr.), Gottesverehrung.
Theolog (griech ), ei» GotteSgelehrter-— Theologie, Gottesgelebrtheit; Reli-gions- oder Glanbenswissenschaft; wissen-schaftliche Darstellung der Religion. — th eo rlogisch, in die Gottesgelehrtheit gehörend;gotkesgelehrt. — theologiflren , denGotkeSgelehrten mache», von Gott undGöttlichem gelehrt sprechen. — Theolorgumeuoil, eine Aufgabe aus der Theologie.
Theophanie (griech.), Erscheinung Got-tes, theils gleichsam in Person (wie imalten Testament), theils mittelbar durchdie Natur, Offenbarung, Aeußerung. —Theophailt, der sich göttlicher Offenbarungrühmt.
Thcophilanthropen oder Themr»thropophlle» (griech.), Gottes- undMenschenfreunde; so nannte sich eine wäh-rend der Revolution in Frankreich zn Parisim Jahr 1246 entstandene religiöse Ge-sellschaft, welche bloß die natürliche Reli-gion lehrte; sie wird aber seit der Wieder-einführung des Katholicismus im Jahr 18V2nicht mehr geduldet. — Theophil-lUthro»pisiiius, die Religionsansicht der er-wähnten Gesellschaft, die aus Nakurreligionhinauslief.
Theophilie (griech-), Gottesliebe.
Theophobie (griech.), Gottesfurcht.
Theoptleuslie (griech ), göttliche Ein-gebung ; Erfüllung der biblischen Schrift-steller durch den heiligen Geist; ein höherergöttlicher Geistestrieb.
Theopfle (griech.), Göttecerscheinung.
Theorbe (ital.i, Baßlaute mit >4 — 16Saiten.