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Aus wie viel Beob-achtungen die Höheberechnet worden

Name der gemessenen Höhe.

Ueber Bogoslowsk.

Ueber demMeere

2

Lager an der untern Kakwa.

208

443

2

Simowje an der untern Kakwa.

28(5

3(55

1

Knaespinskische See.

-+- 130

811

1

Spiegel des Wagran bei Baronskoje.

200

851

5

Petropawlowsk.

12

639

2

Wagran unterhalb Petropawlowsk.

82

569

2

Wagran zwischen beiden Beresowkas.

15(5

495

3

Mündung des Wagran .

1 0(5

455

2

Denischkin-SImowje.

218

433

4

Dorf Wosskresensk 33' über der Sosswa.

+ 52

703

3

Zelt am Fuss des Kumba .

729

1380

1

Gipfel des Kumba.

2458

3109

1

Gipfel des Kamischock.

3(54

1015

(5

Nikolajo-Pawdinsk 25' über dem Hüttenteich . .

h- 77

728

1

Gipfel des Pawdinski-Kamen.

2477

3128

3

Goldwäsche Bannaja.

701

1352

1

Gipfel des Magdalinski-Kamen.

1721

2372

II. 1854. Der Bezirk von Wotkinsk.

Weil die französischen Ingenieur-Geographen die neue topographische Karte des KathrinenburgerBezirks, wider Erwarten, noch nicht geliefert hatten, auf welche die geognostische Untersuchung basirtwerden sollte, so musste der Plan, nach welchem fiir den Sommer 18154 jener Bezirk vorgeschriebenwar, verändert und die Untersuchung jenes Bezirkes auf den nächsten Sommer verschoben und statt des-sen ein anderer Bezirk gewählt werden. Die Wahl fiel auf die beiden cisuralischen Bezirke Wotkinskund Perm, in denen, wie es bekannt war, nur Schichten des Permischen Systems Vorkommen, die geo-gnostischen Verhältnisse also so einfach sein mussten, dass man zur Noth mit den alten vorhandenen Kartenauskommen konnte.

Wir reisten also von St. Petersburg gerade nach Wotkinsk, wo v. Grünewald blieb, während ichauf ein Paar Tage weiter nach Kathrinenburg musste, um mich bei dem Herrn Oberbefehlshaber GeneralGlinka zu melden und von ihm die nölhigen Papiere zu erhalten.

Zu Anfang Juni traf ich wieder in Wotkinsk ein, und nun begannen dort die Untersuchungen.

Die Berghauptmannschaft Wotkinsk hat an Flächenraum 448,000 IJess., von denen 184,000 Dessä-tinen mit Wald bestanden sind. In ihr lag damals nur die eine gleichnamige Hütte Wotkinsk, die aberan Menge und Mannigfaltigkeit der Producte alle anderen der Krone gehörigen Hütten am Ural überlraf.Das Roheisen wird aus Kuschwa hierher zu Wasser gebracht und durch Puddeln und Frischen in Stab-eisen verwandelt, welches meist für Staatszwecke hier verarbeitet wird, ln der Hütte Wotkinsk ist diegrösste Ankerschmiede des Reichs, eine grosse Stahlfabrikation, Giessereien und Dampfschiffs-Werfte.Der grosse Hüttenteich wird ausser von mehreren kleinen, von drei grösseren Bächen gespeist. Diese