Band 
Fünfter Band.
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Gen. LIX. Apamea.

841. N. Rubeuncula.

Tab. 468. Fig. 2.

Diese Eule hat die Größe von N. Latruncula, zu welcher sie auch Boisd. inseinen lud. LIetb. l>iro. 901 gezogen hat. In den Annalcs de la Societe Entomol.Tom. VII. Pl. 12. ist sie abgebildet und Seite 430 beschrieben. Ich selbst glaube,daß dieser Falter gewiß nicht zur Latruncula zu gehören scheint, indem seine Zeich-nung und Färbung zu sehr abweicht, und ich bin ganz der Meynung des Herrn Don-z el, daß er als eigene Art anerkannt werden darf, wofür auch sein Vaterland, nämlichdie Pyrenäen spricht. Bruststück und Vordcrflügel sind kupferroth. Das von zwei hel-len Binden eingefaßte Mittelfeld ist dunkler. Die Wackeln sind sehr schwach und kaumsichtbar. Die Franzen braun. Hinterleib und Hintcrflügel graubraun mit hellerenFranzen. Die Unterseite einfach braungrau, auf den Vorderflügeln dunkler, ohn»Binden und Mittelpunkt. Die Fühler fadenförmig. Der Mann führt einen hellenAfterbüschel.

Gen. LIX. Apamea.

842. Noct. Lucens.

, Tab. 468. Fig. 3. 4. Nictitans?

Trettschkr. 8. Bd. 2. Abth S. 82. )

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ES scheint mir zwar, daß dieser Falter eine größere Abart von N. Nictitans, ei-gentlich von N. Fucosa seyn könnte, allein, wenn ich von der wahren Nictitans mei-ne sämmtlichen vorrälhigen Eremplare, wenigstens 30, vergleiche, und neben diesenFalter stelle, so zeigt sich doch ein Unterschied in der Größe und Zekchung, den abernur das geübte Auge des Entomologen leichter finden kann. Es ist hier fast der gleicheFall wie zwischen Oleagiua und Jaspidea, und ich würde daher anrathen, nichtnur diesen Falter, sondern auch die unter dem Namen Fucosa fiüher schon getrennteAbart, abgebildet in meinen ältern Beiträgen Tab. 141., zu welcher die obige Lucensweit sicherer gehört, als zu Nictitans, vorerst zwar als zunächst an Nictitans gehörigbestehen zu lassen, jedoch unter den vS^Hicdkrien Namen in den Sammlungen so langeeinzureihen, bis wir nähere Nachrichten über die früheren Stände erhalten können,

v. v«ns. stft. 22 #