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Erster Band.
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Vorrede.

ses an nützlichen Schulanstalten die Wiedereinführungder Jesuiten wünschen möge. Will man die Noth-wendigkeit von der Ausgelassenheit der jetzigen Jugendherleiten, so scheint man zu vergessen, daß die Schülerder Jesuiten zwar zum fleißigen Besuch der Kircheund des Gottesdienstes angehalten, aber darum in ihrenSitten um nichts gebessert wurden. Ihr Eifer hierinmag sogar manchen Jüngling schon frühzeitig zumHeuchler gebildet haben. Denn wie sollten die abge-schmackten Possen, dergleichen ihre Herz - Jesu - undAloysius- Andachten waren, auch nur den schwächstenTrieb nach reiner Gottesverehrung erwecken können?

So wenig die Jugend an Sitten und Religion un-ter der Leitung der Jesuiten gewann, so gering war auchdie Ausbeute fürchte Wissenschaften. Unter den vielennoch lebenden Katholiken, die in den Schulen der Je-suiten erzogen wurden , werden >ur Wenige sich befin-den, welche sich nicht über Zeitverlust und Pedankereyzu beklagen Ursache haben. Der heut zu Tage durchso viele den Jesuiten ganz fremde Hülfsmittel erleich-terte Sprachunterricht verschlang in ihren Schulen achtbis zehn der besten Jahre, und oft brachte es der Schü-ler kaum weiter, als zur Fertigkeit, im sogenanntenJesuitenlatein seine Gedanken ausdrücken zu können.Wie höchst dürftig ihr Unterricht in den übrigen Wis.senschaften, in Geschichte und Natuclehre gewesen sey,