Band 
Erster Band.
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Geschichte der Jesuiten. 14Z

Obern, und aus dem Ungehorsame einiger Gesellschafterentstunden. Vi kelle sei will selbst nicht läugnen, daßnicht die gemeinsten Beschuldigungen, die der Gesellschaftvon Auswärtigen zu selbiger Zeit gemacht wurden, einesTheils gegründet seyen. Er sagt: *) „Man beschuldigt„uns, daß wir hochmüthig seyen; daß wir nach der„Verwaltung aller Dinge streben; daß wir Alles von uns„abhängig machen wollen; daß wir von unsrer eigenen„Weisheit zn hohe Begriffe haben; daß wir andere Men«„schen verachten und geringeschatzen; daß wir gerne wol«„lästig und gemächlich leben; daß wir gierig seyen, und„das, was nicht unser ist, suchen, und daß wir endlich„eher kluge und staatskundige, als wahrhaft geistliche„ Leute seyen". Gewiß sehr wichtige Beschuldigungen, derenWahrheit sich durch die unwidersprechlichsten Thatsachenin einer Reihe von beinahe drey Jahrhunderten nur znsehr bestätigt hat! — Nun wollen wir auch im Gegen-satze mit diesen demüthigenden Beschuldigungen, die selbstnach dem Urtheile eines ihrer Generale nicht ganz unge«gründet sind, d>e stolzen Lobsprüche anführen, die sie sichselbst in ihrem /maZo geben. Daselbst ist

die Gesellschaft Jesu: „Jener feurige Wagen Jsra«„els, um dessen Beraubung Eliseus einst weinte, der„nun aus besonderer Gnade Gottes, in diesen für die Kirche„so bedrängten Zeiten, zur Freude aller Welten wieder er-scheint, und in welchem anstatt Soldaten ein Trupp„von Engeln (von Jesuiten nämlich) sich befindet *)„ — Sie gleichen in ihren Kriegen gegen die Ketzer dem

*) öuperlio« nos «;se; Iiuc nos tendsre, ur ornms r>os sd-mioiscreriiur, ex uobis pendesat universs; de oozlea nor ss-nieolis mus>niiice-;us sencir«. cslern» psrvi tacers, iric>-

dico in preuobübere; vikLS commod>t»res nos im^eurs secrs.

; eu^idvs OQS esse. erguLerec«, cjusv nva noslr» suor:prudeorer nos domine, «sss msßis, el jttrliücoz, c^urin «olid«spiriluslsr. 7 !/. 787.

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