,44 Drittes Buch.'
„Heil. Michael; in ihren Bekehrungen der Ungläubigen„dem Heil. Gabriel; und in ihren Licbeswerken gegen„die Nächsten dem Heil. Raphael. Sie hören die„Beichten der Armen und Kinder mit eben dem Eifer, mit„welchem sie die Gewisse» der Großen und Fürsten lei-„ten*)." — So heilige Leute können nicht verdammtwerden. So oft ein Jesuite stirbt» kömmt Christus vorsein Sterbebette, um die Seele des Sterbenden mit sich zunehmen **). Die Gesellschaft ist allen jenen Gebrechen derZeit nicht ausgesetzt, denen selbst die Kirche Gottes ausge»setzt ist. Sie kann nie veralten, nie verdorben werden ***).— Und dieses Gemälde entwarfen die Jesuiten eben zurZeit, da Vitellesci, ihr General, so nachdrückliche Be-schwerden über ihre Gebrechen, und über ihre Entfernungvon dem ursprünglichen Geiste des Ordens führte. Mandarf nicht glauben, daß diese hier angeführten Stellen dieeinzigen sind, die in diesem Buche als Beyspiele ihres ganzunerhörten Hochmuthes gefunden werden. Das ganzeWerk vorn Anfange biS ans Ende ist eine ununterbrocheneKette von Lobsprüchen, worüber selbst der gerechteste undheiligste Mann erröthen müßte.
Noch befindet sich in der Antwerper Ausgabe von
1702 OatsloZus krovinciarnin Locietatis kosn, Oorno-rurn, Oolle^iornni, Uesicientiarnrn, Leininariornin etDUssionurn, czuae in unaguagne krovincia nuinerabsn-tur anno 1679. Nach diesem Verzeichnisse hatte die Ge.sellschaft in diesem Jahre überhaupt fünf und dreyßig Pro.vinzen, zwey Diceprovinzen, drey und zwanzig Profeßhäu-
*9 /, c. /,o2-
ttoc esc Nominum Luc. kesu Privilegium, ut morkuum ^ssui-l.im cikvius ^esus excipisc. /./L.
PUF. 64«.
Ißnriuu, Locietsri pullicitux ezt aecatem vexecsm sempersc Iloreulsm, ruse^us juveutun psrem, ec annorum r-lnrumcursum nou lismu» seusurrw. /./L, /, O'a/,.
104.