Band 
Erster Band.
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172
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172 Drittes Buch.

Bewilligung des Generals aus dem Orden treten, wenner nicht Cartheuser wurde, und kein Jesuite verließungestraft die Gesellschaft, wenn diese nicht ihre besondereGründe hatte, den Austritt ungeahndet geschehen zu las-sen, welches nur in dem Falle geschah, wenn sie von demAusgetretenen keinen sonderlichen Vortheil zog.

So wie niemand ohne Bewilligung den Orden verrlassen konnte, so hatte im Gegentheil dieser das Recht, je-des Glied aus demselben zu verstoßen. Selbst Profcssevon vier Gelübden, und in gewissen Fallen auch den Ge-neral, konnte dieses Schicksal treffen. Doch machen dieConsiitutionen die Bemerkung, daß dieser Fall nurhöchstselten bey Personen geschehen könne, welche am eng-ftcn an die Gesellschaft gebunden sind *).

Die Iesuitten hakten keine eigentliche Strafgesetze,keinen bestimmten Strafkodex, worin die Falle angezeigtsind, in denen die Glieder aus dem Orden verstoßen wer-den durften. Der General z. B- konnte nur in dem Falle,wenn das Verbrechen mit einer äußerlichen Handlungverbunden war, seiner Würde entsetzt, und, wenn es nö-thig war, von der Gesellschaft entfernt werden. Der»

sll ll'imissionem sufllcieates er illonezs jullicsverir, oLs-

/„rZr'cars, eos^ue,

si non odteirrpereor, pro clsücri ^uslirate aevers punirs po-lest. Lonlra eos, cpii e caussis von veriz, kraulls ec lloloUimissionem odlinuerunt, Luperiores pnssunt «Aere, ranguamcontra veros ^postaurs, (ZonArcA. Decrernm 22 .

») Omnes cliinitli possunc; in ^uibusllem casibus eriam?ro-ksssi, cejuscurv^us Araclus er clizniraris in 8ocieiats sint, «li-rnirci po-sunc. /ZscZ^r. i r. /. §.

8ocietas polest, ac cledsr Oeneralem olücio privare, er siOpus est, a Locietare reinovers, si cesus ili re^uirers

vicleduntur. Z)onstrt, §. Z^ZZ. Laussss

sä llimissionem clißnes eo ßreviorss esse oportec, k^uo <^uiesrctius Locietsti« corpori conjuncrus esc. ZZ>/rZ. Z>-irr. II.Lap. I. .f- I- t.!cer omnss climitti possinl; alii laiNen /aci-cjULM alii tlliuiltscttur. ZLrcZ. ZZecZar. §. -Z.