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Erster Band.
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175
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Geschichte der Jesuiten. 175

mußten, das begreift Jedermann, der sich von der unbe-schreiblichen Habsucht der Jesuiten nur einigermaßen zuüberzeugen im Stande ist.

Die Politik hatte unstreitig bey gewissen Ausweisun-gen einen großen Antheil. „Diese Ausweisungen ", (sagtder Gcneraladvokat G ode fr oi in seiner Requcte an denKönig*), „sind eines der undurchdringlichsten Geheim-„ Nisse der Gesellschaft. Sie nimmt die Ausgewiesenen mit„ eben so wenig Umstanden wieder auf, als sie dieselben„verstößet. Warum" (fahrt er fort) „macht die Ge-sellschaft so viele Bewegungen für ihre ausgewiesenen„oder verabschiedeten Glieder? Wenn diese wahrhaftig von„allen Verbindungen los sind, die sie an die Gesellschaft„banden, warum intcressirt sich diese so sehr für sie? Ver-bindet sie etwa mit diesen Ausweisungen eben jene still«„schweigenden Bedingnisse, welche sie mit den Gelüb-den verbindet? — Ohne Zweifel. Die Gesellschaft ver-abschiedet sie nur auf eine bestimmte Zeit. Die Ver-bindlichkeit der Gelübde fangt mit ihrer Zurükkehr in die„Gesellschaft wieder an.

„Die Gesellschaft", (sagt Herr von Monclar**),„bedient sich noch einer andern Methode, ihren Einfluß„ auf die Welt zu behaupten. Sie wirkt durch verborgene„ Jesuiten, die mit Absichten aus dem Orden auf eine be-„stimmte Zeit entlassen sind. Ein Mensch, von dem man„weiß, daß er zchen odcr zwölf Jahre Jesuite war, än-„dert auf einmal seine Kleidung; er erscheint in der Welt,„und genießt alle Rechte eines Weltbürgers, ohne daß„ ihm ein einziger Mensch irgend eines dieser Rechte sirei-„ tig machen kann. Alle Augen sind an dergleichen Ver-änderungen gewöhnt. Man schließt, ohne zu wissen„warum, daß er kein Jesuite mehr sey. Allein, würde

-) Uegueiv su Uoi siAnee en p. 28.

Lomjils renciu sei Lonsiilvrions ües 28^.