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Erster Band.
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177
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Geschichte der Jesuiten. 177

dieses durch auffallende Beyspiele. Der P. Grebert,ein Jesuite in Flandern/ verließ den Orden, nachdemer dreyzehn Jahre Jesuite war, und alle Aemter einesgeistlichen Koadjutors verwaltet hatte. Er that diesenSchritt, um eine Erbschaft, die ihm durch den Tod seinerMutter zufiel, in Besitz zu nehmen. Sein Bruder ent,deckte bald die besondere Absicht dieses Austrittes, diekeine andere war, als das ererbte Vermögen auf verschie-denen Wegen der Gesellschaft zuzuführen. Sein Brudererhub wider ihn, oder vielmehr wider die Jesuiten eineförmliche Klage, und sagte unter andern in seiner Re-quete: „Ew. Majestät sehen an dem P. Grebert ein„ auffallendes Beyspiel von dem Mißbrauche, den man in„Flandern ausübet, Jesuiten in die Welt zurückzu«„ schicken, und unter dem lasterhaften Beweggründe, welt-liche Güter an sich zu reißen, sie ihrer wesentlichsten„Gelübde zu entlassen. Die Sache des Klägers ist die„Sache des Publikums und dcsStaates. Die Ruhe der„Familien isigestvret, und die Religion geschändet. Das„zuvcrläßigste Mittel, die Wurzel dieser Habsucht und„dieses Mißbrauches auszurotten, ist, alle nach einmal„abgelegtenGelübden verabschiedete Jesuiten des Erbrech«„ tes verlustig zu erklären *). Die Geschichte des GrafenZani dient nicht weniger zum Beweise, welcher niedri-gen Kunstgriffe sich die Jesuiten bedienten, sich zu berei«* chern. Dieser junge Graf aus einem »ermöglichen Hausein Bologna, trat im Jahre 1627. in den Orden. Eeentsagte bey seinem Eintritte allen je zu erwartenden Erb-rechten, und erklärte feyerlich, daß weder er für sich selbst,noch die Gesellschaft das gräfliche Vermögen je in Anspra-che nehmen könnten. Nachdem er eilf Jahre Jesuite war,starb sein Vater und sein Bruder- Die Jesuiten berede-ten ihn, den Orden zu verlassen, seine Erbschaft in Em-

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