Geschichte der Jesuiten. 187
fene konnte, ohne in den Kirchenbann zu fallen, weder anden Papst noch an irgend eine andere Obrigkeit appelli»ren *)
Der Iesm'te hatte zwar die Freyheit, seinen Abschiedzu fordern; allein es stund doch immer in der Willkühr desGenerals, ihm diesen in dem Falle zu verweigern, wenner die Beweggründe nicht hinlänglich fand, aus welchender Abschied gefordert wurde. Verließ man dann dochohne Bewilligung des Generals den Orden, so wurdeman als Apostate verfolgt; und weder päpstliche Indultenoch andere Privilegien konnten vor Verfolgungen schüz.zen. Auch in dein Falle, wenn man mit Erlaubniß deSGenerals den Orden verließ, wurde man als Apostate ver«folgt, sobald es den General gereuete, den Abschied bewil-liget zu haben, oder sobald er für gut fand, zu behaup-ten, man habe denselben unter falschem Vorwande er-schlichen.
Wenn in Sachen, worüber die Kirche und ihre Leh-rer einstimmig denken, ein Jesuit anders dachte, so mußteer sich nicht dem Ausspruche der Kirche, sondern dem derGesellschaft unterwerfen. Er durfte nicht anders denkenals die Gesellschaft, und selbst in jenen Gegenständen, überdie man nach der Vorschrift der Kirche mit gänzlicherGewissens, und Denkensfreyheit denken darf. Der Ordenmußte sich in allem, was Denken, Lehrmeinun-gen, Wandel und Willen betraf, gleichförmigseyn **). Man hat aus dieser Gleichförmigkeit An-
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Ooctrinne clllterences »ou sämittsolur! immo nec ju-livio-rum <le rebus sgenili, ciiversires, nee guse conlormicsli ecunioni s»lvers<unur, ^ermirleiille. Lon^rU. ///. 0«^,. /.
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