Band 
Erster Band.
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Drittes Buch.

„Wenn man die bewundernswürdige Harmonie, wel«„ che diesen großen in der ganzen Welt ausgebreiteten Or«„den regieret, das wunderbare Mitwirken aller seiner Glie«„der zum allgemeinen Wohl der Gesellschaft, und die ver«„schiedenen Unternehmungen mit Aufmerksamkeit betrach«,,tet, die vor der Entstehung des Ordens Unmöglichkeiten„schienen, und die einst die Nachwelt, wenn dieser Orden„sein Daseyn wird verloren haben, für fabelhafte Mahr«„chen halten wird; so muß man offenherzig gestehn, daß„weder die römische so vortreflich regierte Republik, die„ganz von Patriotismus durchdrungen war, noch über-haupt eine Monarchie, deren Minister die geschicktesten„Staatsmänner und die feinsten Unterhändler waren, mit„einer ähnlichen Uebereinstimmung, und mit ähnlichem„Glücke Unternehmungen ausführen konnten, die von den„Jesuiten in allen Theilen der Welt eingeleitet, und mit„einer unglaublichen Gcschicklichkeit ausgeführt wurden»„Diese Unternehmung wäre ihnen sicher mißlungen, und„sie hatten es nicht einmal wagen dürfen, sie anzufan«„gen, wenn nicht alle Glieder der Gesellschaft durch die„stärksten, engsten und heiligsten Bande an daö Haupt„derselben wären gebunden gewesen.

„Und in der That, was darf ein Monarch nicht von„Unterthanen erwarten, die ihm an Seele und Leib un«„terworfen find, die vor ihm weder im Herzen noch außer„demselben ein Geheimniß haben dürfen, die noch, ihrer„ eigenen Heilsversicherung wegen, wünschen müssen, aus-„spionirt zu werden, die wenigstens einmal im Jahre, und„so oft es der Vorgesetzte nöthig findet, gefaßt seyn müs-„sen, entweder in der Beichte oder in Geheim, kurz„auf alle mögliche Arten ihr Gewissen zu entdecken, die„weder ihre Bande brechen, noch aus der Monarchie„treten können, ohne als Apostaten verfolgt zu werden,„die endlich ohne rechtliche Procedur verbannt und