Band 
Erster Band.
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2Z8 Viertes Buch.

viele Gegner zu überwinden. Sie brachten vorerst durchBestechungen die gewöhnlichen Sachwalter oder Advokatender Universität auf ihre Seite, oder entfernten sie untereinem scheinbaren Verwände. Zum Glücke fand die Uni-versität an S t c p h a n Pasquier einen Mann, der miteinem außerordentlichen Enthusiasmus ihre Sache vordemParlemcnte gegen die Jesuiten verfocht, und sich durchdie Talente, die er in dieser berühmten Rechtssache zeigte,den Weg zu den glänzendsten Würden bahnte *). SeinPlaidoyer in dieser Rechtshandlung ist eben so berühmt,als sein Name- Er zergliederte vorerst den Geist des In-stituts der Jesuiten, und bewies mit den stärksten Grün-den, daß sie durch Sophistereyen dieWelt zu blenden, undihren so verrufenen Gelübden, je nachdem es ihr Vortheilerheischt» tausend Wendungen und zweydeutige Begriffezu geben wissen. Er fand das System ihres Ordens, dernur erst eben im Entstehen war, für die Ruhe und Sicher-heit der Staaten so gefährlich, daß er sich zu behauptengetraute, „wie diese Sekte nach aller seiner Anlage nichts„geringere! beziele, als unter Christen undJesmten, unter„Päpsten und Lardinälcn, und überhaupt unter allen Or-„ deneständen eine allgemeine Entzweyung zu veranlassen.„— Löo sie geduldet werden, fährt er fort, da kann kein„ Fürst und Regent sich gegen ihre Angriffe in Sicherheit„setzen" **)- Er beschuldigte sie, daß von ihnen ganzeFamilien durch Vermächtnisse ausgesaugt, junge Lcure un-

*) Die Jesuiten, die gewöhnlich ihre Gegner nur lästern, nen-nen ihn einen schmäh,üchtigen Mann. Critische Jesuiter-Geschichre von einem Liebhaber der Wahrheit.Cap. IV. Abschnitt 1 . §- i-o. S. 244.

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