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Erster Band.
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277
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Geschichte der Jesuiten. 277

„dem Osterfeste wahrend den Prozessionen einen Aufstand„unter dem Volke zu erregen." Die Klugheit des Ärar-schalls von Matignon hat diesen Aufstand, ehe er nochzur Reife kam, unterdrückt, und das Parlement fieng dieBestrafung der Rebellen damit an, vaß es die Jesuitenaus der Stadt schaste. Sie gehorchten; aber es kostetedem Könige zugleich das Leben, welches ihm an dem näm-lichen Tage, an welchem ste Bordeaux verließen, durchden Jakobinermönch meuchclmörderifch geraubt wurde.

Man hat einen großen Fehler begangen, daß mandiesen iviigen, verwegenen Menschen gleich nach geschehe,ner Frevelthat aus der W>lt schafte. Die Welt wird nieüber die wahre Veranlassung dieses Königsmordes aufge-klärt werden. Alles, was man in der französtschenGeschichte aufgezeichnet findet, ist, daß eine unordentlicheEinbildungskraft, und hauptsächlich die dreisten Predigtenseines Priors, Edmund Bourgoin, der dafür, abererst im Jahre 1590. zu Tours auf Parlemcntserkennk.niß von vier Pferden zerrissen und verbrannt wurde *),den jungen Element zu diesem verruchten Meuchelmordeveranlaßt haben. Bourgoin soll, da er unter dengrausamsten Qualen sein Leben endigte, noch diese Wortegesagt haben: Wir thaten wohl, was wir könn-reu; nicht aber, was wir wollten'*). Wider

liisror, sui leruzioris. /V i ///-,

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*") Kritische Jesnitcngcschichte von einem Liebhaber der Wahr-heit (einem Jesuiten). §. 12Y. S. 30;. Thuan meldetdagegen in angezeigter Stelle nichts weiter, als daß er mitaller Hartnäckigkeit» selbst unter der Folter, die Hauptbeschul-digung, als wäre er Urheber des Mordes, läugnete, und mitseltner Standhafligkeit sich von den Pferden in Stücke zerreis-sen ließ. Harenberg scheint aus Uebereilung diesen Bour-goin mit dem Johann Beucher verwechselt zu habe», wel-cher zwar ein heftiger Liguist, aber nie wegen ElementsMeuchelmord von den Gerichten zur Verantwortung gezogen