s 7 8 Viertes Buch.
die Jesuiten kann in dieser Sache kein gegründeters Zeug.niß angeführt werden, als die Lobsprüche, die sie in ihrenSchriften und in ihre» Predigten diesem Mörder geben, undihr wüthender Haß gegen das königliche Haus, und vor«nehmlich gegen Heinrich 1H. dessen sie beschuldiget werden.Dieser Haß war so tief in die Jesuiten gewurzelt, daß sienoch lm Jahre l6i8- in metaphysischen Schulthescn dasAndenken dieses Königes lasierten, und ihn als einen ruch-losen Bösewicht, der die Machiavellische Ctaatskunstin Ausübung gebracht, mit grimmiger Wuth anfielen *).Man hat auch die Bemerkung gemacht, daß zwar vieleOrdens - und Wcltgcisiliche sich in jenen unruhigen Zeitenmit der Ligur verbunden; allein man kann dieser Treulo-sigkeit nicht alle Geistliche, und am allerwenigsten ganzeOrdensgesellschafrcn beschuldigen, da hingegen der ganzeOrden der Jesuiten mit einer außerordentlichen Ueberein-stimmung, und fast aus Einem Tone gegen die königlicheGewalt und gegen die Huguenoten rasete **).
wurde. S. IHar enbergs pragmatische Geschichtedes Ordens der Jesuiten. Theil I. L. IZ4. S- 48Z.
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