Band 
Erster Band.
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?8s Viertes Buch.

„thieu *) von Höchstdero heiligem Bestreben zum Wohl„ der Religion überhaupt sowohl, als insonderheit auch„von Dero gutem Willen gegen unsere Stadt Paris ver«„ sichern zu lassen. Wir hoffen, daß die Waffen Sr. Hei.„ligkeit in Vereinigung mit Ew. Katholischen Majestät„uns in Kurzem von einem Feinde b-freyen werden, welcher„ uns schon beynahe anderthalb Jahre so sehr von allen„Seiten umringet hat, daß nichts ohne äußerste Gefahr,„und ohne Gewalt der Waffen in unsere Stadt eingebracht„ werden kann. Das Uebel würde noch arger seyn, wenn„die Truppen, die Ew. Katholische Majestät uns zur Un«„terstützung schickten, unsern Feind nicht in Verlegenheit„setzten. Wir können Ew. Katholischen Majestät versi«„ehern, daß alle Katholiken einmüthig wünschen, von„Ew. Majestät beherrscht zu werden; wie wir„uns denn überhaupt freywillig in Dero Arme, als in„die Arme eines Vaters, oder in die Arme eines Dero„Geschlechtsvcrwandtcn werfen. Wollen Ew. Majestät„ nicht selbst uns beherrschen, so geruhen Dieselben wenig«„stens, uns Dero Tochtermann zum Regenten zu geben,„welchen wir als ein gutes und treues Volk mit allen„Aeußerungen der Treue, des Gehorsams und der Unter.„ würfigkeit für unsern König erkennen wollen. Denn wir„ hoffen mit Gottes Gnade durch so eine Allianz eben das«„jenige, was uns die großmächlige und chiistliche Prin.„zessin von Kastilien, die Mutter unsers christlichsten„ und heiligsten Königs Ludwigs verschaffte, in gedop«„peltem Maaße von der mächtigen und tugendhaften Prin«„zessin, Ew.Majestät Tochter zu erhalten, deren Vorzug«„liche Eigenschaften von der ganzen Welt bewundert wer«„den, Wir hoffen, daß unter ihrer Regierung, zu Ver«

*) Dieser ist, wieMezerai anmerkt, der berüchtigte Courierder Ligue; ein Jcsuite, der verschiedene Male nach Nompnd Madrid mir geheimen Aufträgen von Seite der Ligui,sie» reiftte« um die Eabale in Gang zu bringen.