Band 
Erster Band.
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Geschichte der Jesuiten.

„herrlichung des Herrn Jesu Christ und der Kirche, und„zur endlichen Vereinigung aller Menschen der Erde un«„ter den Fahnen des Christenthums, beyde mächtige Kö-nigreiche Spanien und Frankreich sich brüderlich„in einer ewigen Allianz vereinigen werden. Gleich wie„nun Ew. Katholische Majestät mit Gottes und seiner„Waffen Beystand schon glückliche und siegreiche Fort«„ schritte gemacht haben, so bitten wir auch Gott, den„Herrn der Hcerschaaren, Ew. Majestät noch ferner zu„begünstigen, damit das Werk bald zu Stande komme rc.Paris am 2. Wintermonat 1591. In diesem nämlichenBriefe stehet noch als Nachschrift folgende Stelle: „ Der„ ehrwürdige Pater Matthieu, welcher gegenwärtiges,»Schreiben Ew. Majestät überreicht, welcher uns sehr er«„bauet, und von unsern Sachen vollkommen„unterrichtet ist, wird das übrige, was in gegen-wärtigem Schreiben nicht angeführt ist, mündlich über«„ bringen. Wir bitten unterthänigst, gedachtem Pater in„allem, was er vorbringen wird, Glauben beyzumessen."

Heinrich IV. hatte unglaubliche Mühe, sich aufdem ererbten Throne festzusetzen. Drey Päpste hinter ein.ander, Sixtus V. Gregor XIV. und Clemens VliI,beeiferten sich in die Wette, sich über die königliche Ge-walt in Frankreich zu erheben. Sixtus ließ gleichnach Ermordung Heinrichs III- den Cardinal Caje-tan in Begleitung der beyden Jesuiten, Bell arm inVnd Tyrius, nach Frankreich eilen, um mit Aus«schluß des Navarrers einen katholischen König zu wäh«len *). Gregor folgte dem Beyspiele seines hochmüthi«gen Vorgängers. Er schickte im Jahre 1591. seinen Nun»tius Landrian mit zwo Bullen nach Frankreich.Vermittelst der einen belegte er das Königreich mit dem

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