Band 
Erster Band.
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sZ6 Viertes Buch.

anfiengen, und sich einem Könige unterwarfen, der sogroße Anlagen hatte, der Größte seines Zeitalters zu wer.dem Diese durch Betrug, oder Interesse, oder Fanatis«mus geblendeten Unterthanen hatten während der Unru-hen den Geist und die Absichten des Jesuitenordens zu gutkenne» gelernt, um nicht das Volk in der Stille und öf-fentlich vor ihm als einem erklärten Relchsfcinde zu war.nen. Diese allgemeine Nahrung veranlaßte die Universi.tät von Paris, ihren seit dreyßig Jahren lunterbroche-nen Prozeß gegen dieJesuiten wieder zu erneuern, und nunauf ihre gänzliche Austreibung und Vertilgung in allenköniglichen Staaten zu dringen. Das Decret hierüber fer«tigte die Universität unterm i8- April 1594. aus. DieGeistlichkeit machte gemeinschaftliche Sache mit der Uni«versität, und man betrieb von alle» Seiten diesen wich«tigen Nechtshandel mit einem Eifer und einem Ernste,über welchen die ganze Welt erstaunte. Die Jesuiten such.ten anfangs alle mögliche Kunstgriffe hervor, um zu ver-hindern, daß die Sache nicht vor das Parlement kommenmöchte. Sie beschwuren ihre Gönner, den Cardinal vonBourbon, den Bischof vonClern, ont, Franz vonRochefoucauld und den Herzog von Revers, sichmit ihrem Anseht, in das Mittel zu legen. Allein alle dieseCabalen vermehrten nur den Verdacht und die Schuld ei.„er Gesellschaft, welche sich scheute, auf geraden Wegenihren Gegnern Stand zu halten. Das Parlement fordertealle Partheyen vor die Schranken ihres Gerichts. DieUniversität hatte den Antoin Arnaud, die Geistlich,keil den L ouis D olle, und dieJesuiten den Duretzu Advokaten. Arnauld sprach den 12. und iz. Juliusmit Feuer und hinreißender Beredsamkeit gegen die Jesui.ten. Sein hauptsächlichster Gegenstand, den er fast er.schöpfte, war, durch Thatsachen zu beweisen, daß, gleich-wie die Jesuiten bereits in allen Theilen der Welt sich ei.ncr verderblichen Herrschaft über die Großen und über die