Geschichte der Jesuiten. 287
Schicksale derVölker bemächtigt, sie auch in Frankreichvornämlich die schreckhaftesten Gährungen und Cabalenveranlaßt hatten» um der sp arischen Krone zur Aus«führunq des stolzen Plans einer Universalinonarchie be«hüisiich zu seyn. Die Jesuiten erbleichen, wenn man siean diese Rede erinnert. Sie haben sie nie gründlich wider-legen können. Nur dreistes Läugnen und falsche Consc-quenzmacherey sind die Waffen, mit welchen sie gegen denInhalt dieser allgemein bewunderten Rede fochten. Ar«naulb hat indessen nicht ungestraft so viel Arges, undmit so vielem Patriotismus gegen die Jesuiten sagen kön«nen. Sie haben sich an ihm und an seiner ganzen Nach«kommenschaft gerachet *). Seine Rede wurde in allenSprachen und in allen Landern mit Bewunderung undBeyfall gelesen. Thuan hat in seiner Zeitgeschichte**)einen sehr weitläufigen Auszug davon gemacht, und Lu-cius sie in seiner Jesuitengeschichte vollständig aufgenom-men ***).
Die Geistlichkeit hatte an ihrem Advokaten einenMann, der nicht mit weniger Beredsamkeit ihre Sacheverfocht. Dolles) wiederholte die Meutereyen währendder Ligue, deren Arnauld vor ihm erwähnte, nur bey-lausig, und schrankte sich hauptsächlich auf den Beweisein, daß das Institut der Jesuiten die ganze kirchliche
-) 2- C- Harenbergs pragmatische Geschichte des Ordens derJesuiten. Band i- Cap. tV. §.273. S. 785. — tti-koir«g^usrsle <ie Is Lompsx. sssus. I. H
204. Drctronn»k>e et
") 1 'om. V- Oib. cX. 0. IX. psg. 404.
"*) Cap. n. S. 345.
s) Sein Plaidoyer ist bey Oll Loula^ liirroi,« ste l'I/oi^eraile.
860 — 866. und bey ^rßenkrs Loliecr. 3 uriä. //.
5,0 — L2Z. zu lesen- Ein lesenswürdiger Auszug findetsich bey ttizlor. «ui lempvrij. 7Ä,». n. X,
4 n — 4 lä.