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Viertes Buch.
Hierarchie umstoße. Es fehlte ihm bey der ungewöhnli.chcn Menge päpstlicher Jndulten und Brcven, womit die.ser Orden in einem Laufe von vierzig Jahren begünstigtwurde, nicht an Erweisen, seine Anklage zu unterstützen.Er drang mit vielem Scharfsinn in den Geist des Ordens,und bewies, daß unter dem Scheine der Armuth derselbedurch Ehr. und Gcldgeiz reicher geworden sey, als esselbst die mächtigsten Monarchen nicht sind. Ihrem Gerlübde der Armukh, sagt er *), wissen sie so eine geschickteDeutung zu geben, daß sie die Reichthümer der ganzenWelt sich zueignen können, ohne sich einer Sünde schuldigzu machen. Ueberhaupt, fahrt er fort, sind alle ihre Ge«lübde Chimären, und das erste Grundgesetz ihres Ordensist, sich an keine positiven Gesetze zuhalten. Erschloßseine Rede damit, daß er darauf drang, den Jesuiten,wenn sie, wie die Universität es will, nicht ganz aus demReiche verstoßen werden sollten, wenigstens alle kirchlichenVerrichtungen, und vornämlich die Seelsorge zu untersa«gen **).
Der Advokat der Jesuiten, ClaudeDuret, warin einer ängstlichen Verlegenheit, eine Sache zu vertheiln«gen, gegen die das Publikum und der Hof eingenommenwaren. Um sich beyden nicht verhaßt zu machen***), setzterr seinen Gegnern nur Allgemeinheiten entgegen, die überden Eindruck, denArnauld und Dolle auf die Mich«ter machten, nichts vermochten. Er entfernte sich auch,ehe noch ein Ausspruch in dieser Sache erfolgte; und dader Konig schlechterdings darauf drang, daß dieser
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