Band 
Erster Band.
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z 2 6 Fünftes Buch.

Sie zogen nach Mecheln. Allein man war schonvor ihrer Ankunft daselbst von der Ursache ihrer Verban-nung aus Antwerpen unterrichtet. Man schafftesie aus der Stadt. Ein gleiches Schicksal hatten sie inDvorn ick, Brügge, Duvay, Mast richt, Gro-ningen, Nymwegcn, H erzogenbusch, Bredaund Utrecht. In letzterer Stadt machten sie sich desHochvcrraths schuldig, indem sie dieselbe dem Feinde indie Hände spielen wollten. Der Rector des Collegiums,Johann BaptistBoddcn, ihr Procurator, GerardPvsman, und der weltliche Coadjutor, Philipp Not-tin wurden dieser Verrätherey wegen auf den Ausspruchdes Gerichtshofes enthauptet **). So viele Verweisungen,und so ernstliche Aussprüche der Justiz konnten nicht wohlder Lohn für Tugend und Unschuld seyn. Nirgends hatsie die Raserey des Pöbels verjagt. Ihre Strafwürdig-keit oder ihre Schädlichkeit für die Ruhe der Staaten wur-de nicht von einem Haufen räuberischer Spanier, son-dern von ganzen Senatversammlungen erkannt. Gleich-wohl entblöden sich die Apologisten ihres Ordens nicht,die Quelle dieser Verfolgungen theils in der Bosheit derKetzer, theils in der Verblendung verführter Katholikenaufzuspüren. „ Die Ketzer," sagt der Verfasser des

„mögen freylich behaupten» daß sie„nur Gleiches mit Gleichem, Verfolgung mit Verfolgung„vergolten haben. Wir laugncn es nicht, wir haben für„ die Erhaltung des katholischen Glaubens hartnäckig mit„ ihnen gestritten; aber wir müssen auch zugleich bekennen,„ daß kein Ketzer Ruhe vor uns haben könne. So lange„ein Athem in uns ist, werden wir gegen diese Wölfe„bellen**"). — Daß aber auch Katholiken, (ob aus Irr-

-) Ob robklbonis crirnen. /maKo pr/mr Fase. e.

**) //,/«/. /. c. 8/,L.

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